CDU-Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil und Patrick Schnieder drängen auf Fortschritte bei Planung und Bau: Lückenschluss der A 1 ist für den ländlichen Raum in der Eifel ein vordringliches Projekt

Ab Dreis-Brück soll es in Zukunft freie Fahrt auf der A1 Richtung Euskirchen geben: Michael Korden, Patrick Schnieder MdB, Horst Gies MdL, Mechthild Heil MdB und Bürgermeister Guido Nisius (v.l.n.r.).

Der Lück­en­schluss der Auto­bahn 1 im Bere­ich der Land­kreise Ahrweil­er, Mayen-Koblenz und Vulka­neifel ist ein vor­dringlich­es Infra­struk­tur­pro­jekt des Bun­des. Dies bekräftigten jet­zt die bei­den CDU-Bun­destagsab­ge­ord­neten Mechthild Heil (Ahrweil­er / Mayen) und Patrick Schnieder (Bit­burg) jet­zt bei einem Ort­ster­min in Dreis-Brück. Mit dabei waren auch Gui­do Nisius, Bürg­er­meis­ter der Ver­bands­ge­meinde Ade­nau und Sprech­er der kom­mu­nalen Arbeits­ge­mein­schaft „Pro Lück­en­schluss A1“, der CDU-Land­tagsab­ge­ord­nete Horst Gies (Ahrweil­er) und der CDU-Gemein­de­ver­bandsvor­sitzende Ade­nau, Michael Kor­den. In Dreis-Brück endet zurzeit die aus Tri­er kom­mende Bun­de­sauto­bahn A1 und „wartet“ dort auf den Lück­en­schluss, der aus Rich­tung Euskirchen kom­men und dabei die west­liche „Spitze“ des Kreis­es Ahrweil­er durch­queren soll.

Im August 2016 hat­ten die bei­den Verkehrsmin­is­ter aus Rhein­land-Pfalz und Nor­drhein-West­falen erk­lärt, den Lück­en­schluss der A1 zwis­chen den Anschlussstellen Kel­berg und Blanken­heim nun­mehr gemein­sam und in enger Abstim­mung als Gesamt­maß­nahme ange­hen und zeit­nah Bau­recht schaf­fen zu wollen. Die Wieder­auf­nahme des Plan­fest­stel­lungsver­fahrens auf der Grund­lage der mit dem Bun­desverkehrsmin­is­teri­um abges­timmten Detailpläne für den südlichen Streck­en­ab­schnitt Kel­berg – Ade­nau in der Zuständigkeit des Lan­des Rhein­land-Pfalz ist mit dem Ziel der erneuten Offen­lage in der zweit­en Jahreshälfte 2017 vorge­se­hen. Im benach­barten, gren­züber­schre­i­t­en­den Abschnitt Ade­nau — Lom­mers­dorf in der Zuständigkeit des Lan­des Nor­drhein-West­falen liegt die Zielset­zung auf ein­er Fort­führung des Plan­fest­stel­lungsver­fahrens in 2018. Der nördlich angren­zende Abschnitt Lom­mers­dorf — Blanken­heim befind­et sich bere­its in der Plan­fest­stel­lung, in das zurzeit erforder­lich gewor­dene Änderun­gen eingear­beit­et wer­den.

Die CDU-Bun­des-, Lan­des- und Kom­mu­nalpoli­tik­er erk­lärten jet­zt vor Ort: „Da die Rah­menbe­din­gun­gen für die Real­isierung des Lück­en­schluss der A1 schon seit Langem nicht mehr so gün­stig waren, müssen die erforder­lichen Pla­nungss­chritte jet­zt zeit­nah und ohne weit­ere Zeitverzögerung in die Wege geleit­et wer­den. Die Men­schen in der Eifel ver­trauen jet­zt auf diese Aus­sagen eines zügi­gen Weit­er­baus der A 1. Denn der Lück­en­schluss ist eine unverzicht­bare Infrastruktur­maßnahme für die gesamte Eifel­re­gion, damit die Gemein­den ihren Bürg­erin­nen und Bürg­ern auch in Zukun­ft attrak­tive Wohn-, Arbeits- und Lebens­stan­dorte ermöglichen kön­nen. Die Anbindung erweit­ert zudem die touris­tis­chen Möglichkeit­en der Eifel, schafft neue Arbeit­splätze und sichert die vorhan­de­nen. Darüber hin­aus ent­lastet der Lück­en­schluss die übri­gen Straßen von über­re­gionalem Verkehr.“ Man geht dabei davon aus, dass auch der neue nor­drhein-west­fälis­che Verkehrsmin­is­ter Hen­drik Wüst (CDU) tatkräftig in seinem Zuständigkeits­bere­ich für ein zügiges Plan- und Bau­ver­fahren ein­treten wird.