CDU-Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil wendet sich an Bahnchef Dr. Richard Lutz: Durchgehende Verbindungen der Ahrtalbahn nach Bonn sind weiter zwingend erforderlich

Mechthild Heil MdB (CDU) setzt sich bei der Bahn AG für Ahrtalbahn ein.

Die CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete Mechthild Heil hat sich jet­zt an den Vor­standsvor­sitzen­den der Bahn AG, Dr. Richard Lutz, gewandt und ihn um seinen per­sön­lichen Ein­satz für die Ahrtal­bahn gebeten. Hin­ter­grund ist das Ansin­nen der DB-Netz, den schienenge­bun­de­nen Per­so­nen­nahverkehr vom Ahrtal ins benach­barte Bonn stark auszudün­nen.

Die „Ahrtal­bahn“ fährt zurzeit im Stun­den­takt durchge­hend nach Bonn, was ins­beson­dere für die zahlre­ichen Beruf­spendler aus dem Kreis Ahrweil­er von hoher Bedeu­tung ist, genau­so aber für die vie­len Tages­touris­ten, die aus dem Bon­ner Raum ins Ahrtal kom­men. Beantragt wird nun­mehr die Stre­ichung zahlre­ich­er dieser durchge­hen­den Züge, um auf der linksrheinis­chen Bah­n­trasse offen­bar mehr Kapaz­itäten für Güterzüge zu bekom­men.

Mechthild Heil schreibt dazu: „Dieses Ansin­nen stößt in meinem Wahlkreis, aber auch in Bonn, aus oben genan­nten Grün­den auf starke Kri­tik, der ich mich sehr entsch­ieden anschließe. Es wäre ein mehr als nachteiliger Ein­griff in den öffentlichen Per­so­nen­nahverkehr, der zahlre­iche Men­schen neg­a­tiv betr­e­f­fen würde. Das Ahr­tal als eine der pub­likumsstärk­sten touris­tis­chen Des­ti­na­tio­nen im West­en Deutsch­lands ist ohne­hin auf­grund des Besucheran­dranges durch Indi­vid­u­alverkehr stark belastet und bräuchte eher deut­lich mehr Bah­n­verbindun­gen als weniger. Reduzierun­gen hinge­gen sind nicht verkraft­bar!“

Heil ver­weist in Ihrem Schreiben an Lutz auch auf den Hin­ter­grund „Bahn­lärm“: „Das Ganze bet­tet sich zudem ein in jahre­lange Diskus­sio­nen und glück­lich­er Weise zulet­zt auch konkrete Maß­nah­men von Bun­desregierung und Bahn AG, das linksrheinis­che Mit­tel­rhein­tal Stück für Stück vom unzu­mut­baren Lärm der Güterzüge zu ent­las­ten. Mehr Güterzüge auf dieser Strecke, dem zudem auch noch SPNV-Verbindun­gen zum Opfer fie­len, sind nicht zu akzep­tieren.“