CDU zeigt Gefahren und Missstände auf – Eigentümer „Bahn“ ist verantwortlich — Der Plaidter Bahnhof ist in einem katastrophalen Zustand

Der CDU-Ortsver­band Plaidt und die Frak­tion „CDU und Freie Bürg­er“ haben sich jet­zt ein Bild vom Zus­tand des Plaidter Bahn­hofs gemacht. Ein­ge­laden hierzu war auch die CDU-Bun­destagskan­di­datin Mechthild Heil, die es fast gar nicht fassen kon­nte: „Der Bahn­hof befind­et sich in einem katas­trophalen Zus­tand. Man muss Angst haben, hier alleine, wohlmöglich noch im Dunkeln, ein- und austeigen zu müssen. Das ist doch nie­man­dem zuzumuten.“An ein­er Stelle sind Glas­bausteine zer­stört wor­den, hier gibt es scharfe Kan­ten, über­all liegen Scher­ben. Zudem gibt es Stolper­fall­en auf dem Bahn­steig, es ist dreck­ig und alle Wände sind beschmiert. „Das ist kein ein­laden­des Bild für Leute, die hier aussteigen oder auch nur vor­beifahren“, sagte Her­mann Schmitz. Und Chris­t­ian Weil­er ergänzte: „Es sieht so aus, als küm­mere sich nie­mand um den Bahn­hof. Aber es beste­ht doch zumin­d­est eine Verkehrssicherungspflicht.“Die Straße zum Bahn­hof ist zugewach­sen, einen Gehsteig gibt es nicht. „Bei Nässe ist das mit Laub und Moos bedeck­te Kopf­steinpflaster lebens­ge­fährlich“, sagte Dag­mar Menges. Viele Kinder nutzen den Bahn­hof, um zur Schule zu fahren. Auch Beruf­spendler steigen in Plaidt ein und aus. Für die Fahrtrich­tung Ander­nach wurde eine pro­vi­sorische Hal­testelle errichtet. „Hier fällt schon mal das Licht aus“, weiß Jut­ta Unger. Doch wann wird aus dem Pro­vi­so­ri­um eine endgültige Hal­testelle? Auch hier ist die Zuwe­gung nicht in Ord­nung. Der aufge­tra­gene Basalt­split ist nicht verdichtet. Darauf zu gehen, ohne umzuknick­en, ist kaum möglich. Klaus Bell erin­nerte an die Pläne der Bahn: „Geplant war auch der Bau ein­er neuen Hal­testelle für die Fahrtrich­tung Mayen. Doch man hört nichts mehr davon. Und das ist klar: Auch danach bleibt der Bahn­hof Plaidt in einem mar­o­den Zus­tand. Hier muss die Bahn für eine Lösung sor­gen. Und Plaidt ist auf der Pel­lenz-Eifel-Strecke sicher­lich kein Einzelfall.“Den Kom­mu­nalpoli­tik­ern ist klar, dass die Gemeinde hier lei­der fast keine Möglichkeit hat. „Doch die Ver­wal­tung sollte sich des The­mas annehmen, die Bahn auf den Zus­tand und ihre Verkehrssicherungspflicht aufmerk­sam machen“, sagte Frak­tionsvor­sitzen­der Georg Moes­ta. Einen entsprechen­den Antrag werde die CDU-Frak­tion stellen. Von Mechthild Heil wün­scht­en sich die Plaidter, dass sie sich nach der Bun­destagswahl in Berlin auch um dieses The­ma küm­mert. „Das will ich gerne tun. Denn so kann es nicht bleiben“, sagte Heil.