14. April 2010

CDU-Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil weist auf „Girls‘ Day“ hin — Auch „Boys day“ soll ab 2011 kommen — Schülerinnen bei der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Auch in die­sem Jahr betei­ligt sich die CDU/C­­SU-Bun­­­des­­tags­­­frak­­ti­on im Deut­schen Bun­des­tag wie­der am Girls’ Day. Dar­auf weist die CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Mecht­hild Heil hin. Schü­le­rin­nen der Klas­sen 5 bis 10 sind am 22. April ein­ge­la­den, die Arbeits­welt ver­schie­de­ner zukunfts­träch­ti­ger tech­ni­scher Beru­fe im Umfeld des Bun­des­ta­ges ken­nen zu ler­nen. Die Schü­le­rin­nen wer­fen einen Blick hin­ter die Kulis­sen der Inter­net­re­dak­ti­on und ler­nen die ein­zel­nen Redak­ti­ons­pro­gram­me ken­nen. In der EDV-Abtei­­lung „zer­le­gen“ sie Com­pu­ter in ihre Ein­zel­tei­le und dru­cken sich in der Frak­ti­ons­dru­cke­rei eige­ne Visi­ten­kar­ten. Dane­ben ler­nen die Schü­le­rin­nen die Arbeit der Per­so­nal­ab­tei­lung der CDU/C­­SU-Bun­­­des­­tags­­­frak­­ti­on, der Bür­ger­kom­mu­ni­ka­ti­on und des Per­so­nal­rats ken­nen. Ihre Fra­gen, wie man z.B. Poli­ti­ke­rin wird, kön­nen die Schü­le­rin­nen dem Vor­stand der Grup­pe der Frau­en stel­len und die Abge­ord­ne­ten über ihre par­la­men­ta­ri­sche Arbeit befragen.Der Girls‘ Day soll dazu bei­tra­gen, das Berufs­wahl­spek­trum von Mäd­chen und jun­gen Frau­en zu erwei­tern. Noch immer kon­zen­triert sich die Hälf­te aller weib­li­chen Aus­zu­bil­den­den auf nur zehn Beru­fe wie zum Bei­spiel Büro­kauf­frau, Kauf­frau im Ein­zel­han­del und Arzthelferin.Der Abbau von Rol­len­kli­schees muss dar­über hin­aus in bei­de Rich­tun­gen vor­an­ge­trie­ben wer­den, um die Situa­ti­on für Män­ner und Frau­en zu ver­än­dern. „Es geht nicht dar­um Jun­gen zu Mäd­chen oder umge­kehrt zu machen. Wir müs­sen ler­nen, vor allem in Schu­le und Kin­der­gar­ten den Mög­lich­kei­ten der bei­den Geschlech­ter gerecht zu wer­den.“ Vor die­sem Hin­ter­grund unter­stützt Mecht­hild Heil auch die aktu­el­le Initia­ti­ve von Bun­­­des-Fami­­li­en­­mi­­nis­­te­­rin Kris­ti­na Schrö­der, die vom kom­men­den Jahr an ein Pen­dant für Jungs fol­gen las­sen möch­te. Initia­ti­ven im Rah­men eines ”boys day” sol­len nach Ansicht von Mecht­hild Heil eine geziel­te För­de­rung ermög­li­chen. An die­sem Tag sol­len männ­li­che Schü­ler Beru­fe ken­nen ler­nen, die bis­lang haupt­säch­lich von Frau­en aus­ge­übt wer­den, etwa in Kin­der­gär­ten, Grund­schu­len oder in der Altenpflege.