Schneller, umfassender und mit leichterem Zugang: das novellierte Verbraucherinformationsgesetz! — Holzenkamp/Heil: Koalition stärkt die Verbraucher

Am 1. Sep­tem­ber 2012 tritt das nov­el­lierte Ver­braucher­in­for­ma­tion­s­ge­setz (VIG) in Kraft. Hierzu erk­lären der Vor­sitzende der Arbeits­gruppe Ernährung, Land­wirtschaft und Ver­brauch­er­schutz der CDU/C­SU-Bun­destags­frak­tion, Franz-Josef Holzenkamp und die Ver­brauch­er­schutzbeauf­tragte Mechthild Heil:”Durch die Nov­el­lierung des VIG wird die Posi­tion der Ver­brauch­er in Deutsch­land deut­lich gestärkt. In die Geset­zes­nov­el­le sind Anre­gun­gen von Prax­is und Wis­senschaft aus zwei Jahren Anwen­dungser­fahrung einge­flossen. Jet­zt ist es an den Ver­brauch­ern, diese Kon­troll- und Infor­ma­tion­sin­stru­mente auch aktiv zu nutzen.Neben der Ausweitung des Anwen­dungs­bere­ichs, haben wir die Reak­tion­szeit verkürzt und die Kosten gesenkt. Ein­fache Anfra­gen an Behör­den sind für den Bürg­er bis zu einem Ver­wal­tungsaufwand von 250 Euro von nun an kosten­frei. Bei Rechtsver­stößen eines Unternehmens liegt die Gren­ze sog­ar bei 1.000 Euro. Die Anfra­gen müssen nicht mehr wie bish­er zwin­gend schriftlich ein­gere­icht wer­den, son­dern kön­nen auch tele­fonisch gestellt wer­den. Außer­dem erhal­ten die Ver­brauch­er ab sofort zusät­zlich Auskün­fte über tech­nis­che Ver­braucher­pro­duk­te wie Haushalts­geräte, Möbel und Heimw­erkerbe­darf. Bish­er galt das VIG nur für Lebens- und Fut­ter­mit­tel sowie Bedarf­s­ge­gen­stände wie beispiel­sweise Klei­dung, Kos­metik und Spiel­waren.”