6. Juni 2016

Mechthild Heil MdB und Horst Gies MdL verschafften sich Eindrücke über Unwetterfolgen in der Grafschaft: Hilfe des Landes ist dringend erforderlich

Erschro­cken über das Aus­maß der Unwet­ter­ka­ta­stro­phe in der Gemein­de Graf­schaft waren die CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Mecht­hild Heil und der CDU-Lan­d­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Horst Gies. Bei­de infor­mier­ten sich am Sonn­tag an der Sei­te des Graf­schaf­ter CDU-Vor­­­si­t­­zen­­den Micha­el Schnei­der in Rin­gen, Nie­de­rich und Nie­ren­dorf über die gro­ßen Schä­den, die der hef­ti­ge Stark­re­gen am Sams­tag­nach­mit­tag ver­ur­sacht hat­te. Zuvor unter­rich­te­te der Graf­schaf­ter Bür­ger­meis­ter Achim Juchem im Rat­haus bei­de Abge­ord­ne­te über den Stand der Din­ge. Nach 2010 und 2013 erleb­te die Graf­schaft jetzt zum drit­ten Mal in kur­zer Zeit eine sol­che Situa­ti­on, wobei die augen­blick­li­che Scha­dens­la­ge die der Vor­jah­re deut­lich übertrifft.
Am Regen­rück­hal­te­be­cken im Inno­va­ti­ons­park erör­ter­ten die Christ­de­mo­kra­ten die Lage mit Ver­tre­tern des Abwas­ser­werks Graf­schaft und Mit­ar­bei­tern des pla­nen­den Inge­nieur­bü­ros. Anschlie­ßend infor­mier­te man sich in Nie­de­rich, Orts­teil Lei­mers­dorf, über die dort auf­ge­tre­te­nen Schä­den, die bereits erheb­lich waren. In Nie­ren­dorf stell­te sich die Situa­ti­on noch­mals ungleich schlim­mer dar. In zahl­rei­chen Gesprä­chen mit Betrof­fe­nen und Hel­fern beka­men Gies und Heil einen Ein­druck von der Schnel­lig­keit und Hef­tig­keit des Was­ser­ein­bruchs in das Graf­schaf­ter Dorf.
Die Abge­ord­ne­ten waren tief beein­druckt von der uner­müd­li­chen Hil­fe­leis­tung der zahl­rei­chen Mit­glie­der von Feu­er­wehr, THW, Rotem Kreuz und vie­len Frei­wil­li­gen. Horst Gies und Mecht­hild Heil waren sich aber auch einig, dass die Fol­gen die­ser Kata­stro­phe für die Betrof­fe­nen und die Gemein­de Graf­schaft allein nicht zu tra­gen sein wer­den. Das Land Rhein­­land-Pfalz müs­se hier im Bereich der Erst­hil­fe für die geschä­dig­ten Mit­bür­ge­rin­nen und Mit­bür­ger tätig wer­den. Auch die Kom­mu­ne benö­ti­ge im Anschluss Hil­fe bei den Maß­nah­men, die kurz‑, mit­­­tel- und lang­fris­tig ange­packt wer­den müs­sen, um alle Mög­lich­kei­ten der Hoch­was­ser­vor­sor­ge zu tref­fen. Der Auf­ruf zur Hil­fe durch das Land gel­te im Übri­gen in glei­cher Wei­se für die vom Ahr­hoch­was­ser in der letz­ten Woche betrof­fe­nen Mit­bür­ge­rin­nen und Mit­bür­gen sowie die Kom­mu­nen im Ahrtal.