Nachhaltige Entwicklung nicht im Alleingang

Am gestri­gen Mittwochabend hat der Auss­chuss für Recht und Ver­brauch­er­schutz den Antrag der Frak­tion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Ein­führung ein­er EU-Richtlin­ie für Trans­parenz- und Sorgfalt­spflicht­en in der Tex­til­pro­duk­tion im Rah­men ein­er öffentlichen Anhörung berat­en. Hierzu kön­nen Sie die Ver­brauch­er­schutzbeauf­tragte der CDU/C­SU-Bun­destags­frak­tion Mechthild Heil wie fol­gt zitieren:

Bei der Pro­duk­tion von Tex­tilien muss sich noch vieles verbessern, bevor wir von fairen Pro­duk­tions­be­din­gun­gen sprechen kön­nen. Die Grü­nen aber wollen ein Bürokratiemon­ster schaf­fen, wenn sie mit ihrem Antrag über­bor­dende Trans­paren­zpflicht­en fordern. Das würde ger­ade kleine und mit­tlere Unternehmen über­fordern und sie in ihrer wirtschaftlichen Exis­tenz gefährden. Eine nach­haltige, pos­i­tive Entwick­lung kann nicht im Allein­gang, son­dern nur unter Ein­beziehung aller Akteure erre­icht wer­den. Darauf ist das Bünd­nis für nach­haltige Tex­tilien aus­gerichtet, in dem Unternehmen, NGOs, Gew­erkschaften, Stan­dar­d­or­gan­i­sa­tio­nen und Ver­bände gemein­sam mit der Bun­desregierung das Ziel  ver­fol­gen, die sozialen, ökol­o­gis­chen und ökonomis­chen Bedin­gun­gen ent­lang der Liefer­kette zu verbessern. Dieser kon­tinuier­liche Verbesserung­sprozess ent­lang der Pro­duk­tions­kette ist der Schlüs­sel für eine nach­haltige Entwick­lung.“