16. Juni 2020

Bundestag befasst sich mit Corona-Folgen — Mechthild Heil MdB (CDU): „Mehrwertsteuer runter, Kinderbonus für Familien, Förderung der Photovoltaik bleibt“

Der Deut­sche Bun­des­tag beschäf­tigt sich in die­ser Woche unter ande­rem mit der Sen­kung der Mehr­wert­steu­er, mit dem Kin­der­bo­nus und der Pho­to­vol­ta­ik­för­de­rung. Damit steht die Sit­zungs­wo­che erneut im Zei­chen der Coro­­na-Pan­­de­­mie“, so die CDU-Bundestagsabgeordnete Mecht­hild Heil zum aktu­el­len Gesche­hen in Ber­lin. „Die Fol­gen die­ses Geset­zes wer­den wir in unse­rem Porte­mon­naie spü­ren – denn wir alle wer­den dadurch finan­zi­ell ent­las­tet: In der kom­men­den Woche wird der Bun­des­tag mit dem „Zwei­ten Coro­­na-Steu­er­hil­­fe­­ge­­setz“ wei­te­re wich­ti­ge Maß­nah­men debat­tie­ren, mit denen die Fol­gen der Coro­­na-Kri­­se abge­fe­dert wer­den sollen.“
Das Gesetz, das Teil des Kon­junk­tur­pa­kets ist, sieht unter ande­rem vor, dass die Umsatz­steu­er­sät­ze befris­tet vom 1.Juli 2020 bis 31. Dezem­ber 2020 von 19 auf 16 Pro­zent und von 7 auf 5 Pro­zent gesenkt wer­den. Dies wird auch die vom Tou­ris­mus beson­ders gepräg­te Wirt­schaft in unser­em­Bun­des­tags­wahl­kreis spür­bar bele­ben. Der Mehr­wert­steu­er­satz für Spei­sen in Restau­rants und Gast­stät­ten wird von 19 auf 7 Pro­zent abge­senkt. Das soll das Gas­tro­no­mie­ge­wer­be in der Zeit der Wie­der­eröff­nung unter­stüt­zen und die wirt­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen der Coro­­na-Beschrän­­kun­­­gen mil­dern. Die Rege­lung gilt ab dem 1. Juli 2020  und ist bis zum 30. Juni 2021 befristet.
Ein ganz wich­ti­ger Punkt der vor­ge­se­he­nen Maß­nah­men betrifft Fami­li­en: Sie erhal­ten einen Kin­der­bo­nus für jedes kin­der­geld­be­rech­tig­te Kind in Höhe von 300 Euro, das Geld soll in zwei Raten im Sep­tem­ber und Okto­ber gemein­sam mit dem Kin­der­geld aus­ge­zahlt wer­den – ein zusätz­li­cher Antrag ist nicht nötig. Übri­gens: Auch Fami­li­en, deren Kin­der noch nicht gebo­ren sind, aber noch in die­sem Jahr zur Welt kom­men, erhal­ten das Geld.
Mecht­hild Heil weist auch auf eine wei­te­re wich­ti­ge Ent­schei­dung hin, die im Sin­ne einer nach­hal­ti­gen und kli­ma­scho­nen­den Ener­gie­ver­sor­gung ist. Die För­de­rung klei­ner und mitt­le­rer Pho­­to­­vol­­ta­ik-Anla­­gen wird auch zukünf­tig mög­lich sein, der soge­nann­te „Solar­för­der­de­ckel“ wird abge­schafft. Denn der Bun­des­tag wird das „Gesetz zur Ver­ein­heit­li­chung des Ener­gie­spar­rechts für Gebäu­de“ beschlie­ßen, und ein wich­ti­ger Punkt dar­in ist, dass die EEG-För­­de­­rung von Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen bis zu 750 Kilo­watt Leis­tung auch dann fort­ge­führt wer­den kann, wenn der Solar-Aus­­­bau in Deutsch­land die Gren­ze von 52 Giga­watt erreicht hat – die­se Mar­ke wird noch in die­sem Som­mer geknackt.