28. Juli 2020

Mechthild Heil MdB (CDU): Corona darf Azubis und Betrieben nicht langfristig schaden — Berufsausbildung auch in Corona-Zeiten nicht vernachlässigen

An so gut wie kei­nem Betrieb in Deutsch­land ist die Coro­­na-Pan­­de­­mie spur­los vor­bei­ge­gan­gen. Die pan­de­mie­be­dingt ver­rin­ger­te Aus­bil­dungs­fä­hig­keit vie­ler Betrie­be und die Unsi­cher­heit über die Zukunfts­fes­tig­keit einer Aus­bil­dung auf Sei­ten vie­ler Jugend­li­cher haben seit dem Früh­jahr zu einem mas­si­ven Rück­gang abge­schlos­se­ner Aus­bil­dungs­ver­trä­ge geführt. Ver­stärkt wur­de die­ser Teu­fels­kreis durch die Absa­ge so gut wie aller Berufs­mes­sen, durch den Weg­fall der Berufs­ori­en­tie­rung im regu­lä­ren Schul­un­ter­richt und das Aus­blei­ben direk­ter Kon­tak­te zwi­schen Betrie­ben und Kam­mern sowie aus­bil­dungs­in­ter­es­sier­ten Jugendlichen.
„Wäh­rend das Infek­ti­ons­ge­sche­hen aktu­ell unter Kon­trol­le ist und es in unse­rer Regi­on kaum noch Fäl­le gibt, gilt es jetzt den Lang­zeit­fol­gen der Kri­se ent­ge­gen­zu­tre­ten“, fol­gert die CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Mecht­hild Heil. Ganz beson­ders not­wen­dig sei es dabei, dass der Aus­bil­dungs­markt wie­der an Fahrt gewin­ne, so Heil. „Ich freue mich daher sehr über die Ange­bo­te des Zen­tral­ver­ban­des des Deut­schen Hand­werks und des Deut­schen Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer­ta­ges, die digi­ta­le Berufs­ori­en­tie­rungs­an­ge­bo­te zur Ver­fü­gung stellen.“
Gera­de jetzt in der Som­mer­zeit wer­den noch vie­le Aus­bil­dungs­ver­trä­ge geschlos­sen und vie­le Nach­ver­mitt­lungs­ak­tio­nen lau­fen. „Die­ses Ange­bot kann sowohl den­je­ni­gen jun­gen Men­schen als auch Unter­neh­men hel­fen, denen Kri­se den nächs­ten Schritt in ihre Zukunft erschwert“, wirbt Mecht­hild Heil.
Unter http://www.lehrstellen-radar.de/ ist das Lehr­stel­len­ra­dar des Hand­werks zu errei­chen, in dem Aus­bil­dungs­an­ge­bo­te aus dem Hand­werk regio­nal­spe­zi­fisch abruf­bar sind.