Jedes zwei­te Kind welt­weit ist laut eines aktu­el­len Berichts des Kin­der­hilfs­werks UNICEF von den Fol­gen des Kli­ma­wan­dels — Dür­ren, extre­me Hit­ze, Brän­de, Hit­ze­wel­len, Küs­ten­über­schwem­mun­gen, Fluss­über­schwem­mun­gen, Sand- und Staub­stür­me sowie tro­pi­sche Stür­me — unmit­tel­bar in sei­ner Gesund­heit, Bil­dung und Über­le­ben gefährdet.

Der „Children’s Cli­ma­te Risk Report 2026“, den UNICEF heu­te ver­öf­fent­lich­te, lie­fert das bis­her umfas­sends­te Bild der Kli­ma­be­las­tun­gen von Kin­dern. Kin­der reagie­ren kör­per­lich emp­find­li­cher auf die Fol­gen des Kli­ma­wan­dels als Erwach­se­ne. Sie sind unter ande­rem anfäl­li­ger für Krank­hei­ten und Tem­pe­ra­tur­schwan­kun­gen, da sich ihre Kör­per schnel­ler erhit­zen und sie weni­ger effi­zi­ent schwitzen. 

Die am stärks­ten betrof­fe­ne Regi­on ist Sahel­zo­ne. Hier sind vier Mil­lio­nen Kin­der gleich­zei­tig den Gefah­ren von Hit­ze­wel­len, extre­mer Hit­ze sowie Sand- und Staub­stür­men aus­ge­setzt. Aber auch in euro­päi­schen Staa­ten, dar­un­ter Deutsch­land, sind Kin­der von über­schnei­den­den Kli­ma­ge­fah­ren betroffen.