24. August 2009

CDU-Bundestagskandidatin Mechthild Heil will die „Bildungsrepublik“ Deutschland — Politik muss Chancen für junge Menschen schaffen

Eine gute Poli­tik für jun­ge Men­schen ist eine Quer­schnitts­auf­ga­be“, so die CDU-Bun­­­des­­tags­­­kan­­di­­da­­tin Mecht­hild Heil. Sie umfasst unter ande­rem Bildungs‑, Fami­­li­en- und Inte­gra­ti­ons­po­li­tik. Jeder ver­dient eine fai­re Chan­ce – vor allem an Anfang sei­nes Lebens. Unser Land soll zur Bil­dungs­re­pu­blik wer­den, so lau­tet eine wich­ti­ge Kern­for­de­rung der Christ­de­mo­kra­tin aus Ander­nach. „Bil­dung darf kei­ne Fra­ge des Ein­kom­mens der Eltern sein. Wir wol­len die rich­ti­ge Schu­le für jeden statt einer Schu­le für alle. Wir geben auch kei­nen jun­gen Men­schen ver­lo­ren, nur weil er in der Schu­le oder Berufs­aus­bil­dung schlecht gestar­tet ist“. Sie defi­niert ein ehr­gei­zi­ges Ziel für die kom­men­den Jah­re: „Um unser Bil­dungs­sys­tem zu einem der Bes­ten welt­weit aus­zu­bau­en, set­zen wir den Bil­dungs­gip­fel kon­se­quent um: Bis 2015 wol­len wir zehn Pro­zent des Brut­to­in­lands­pro­dukts in Bil­dung und For­schung investieren“.Nicht Kin­der und Jugend­li­che aus sozi­al schwa­chen Fami­li­en haben schlech­te­re Bil­dungchan­cen, son­dern Kin­der und Jugend­li­che aus bil­dungs­fer­nen Eltern­häu­sern, so Mecht­hild Heil. Wo Eltern Wert auf Bil­dung legen, sind die Bil­dungs­chan­cen der Kin­der gut. Es kommt dar­auf an, die Eltern bei der För­de­rung ihrer Kin­der zu unter­stüt­zen. Dies geschieht am bes­ten so früh wie mög­lich. Beson­de­res Augen­merk liegt dabei auf der Sprach­för­de­rung. Bis zur Ein­schu­lung müs­sen alle Kin­der — egal ob mit oder ohne Migra­ti­ons­hin­ter­grund — die deut­sche Spra­che beherr­schen. „Außer­dem gilt es, die Erzie­he­rin­nen und Erzie­her für ihre ver­ant­wor­tungs­vol­le Auf­ga­be in jeder Hin­sicht gut aus­zu­stat­ten,“ plä­diert Heil.16 Mil­lio­nen Kin­der und ihre Fami­li­en pro­fi­tie­ren bereits von der erfolg­rei­chen Fami­li­en­po­li­tik der uni­ons­ge­führ­ten Bun­des­re­gie­rung. Beim Eltern­geld wol­len wir aber noch mehr Fle­xi­bi­li­tät, so Heil. Des­halb set­zen wir uns als Uni­on dafür ein, dass bei einer Teil­zeit­be­schäf­ti­gung das Tei­l­el­tern­geld bis zu 28 Mona­ten lang bezo­gen wer­den kann.Für Mecht­hild Heil ist es von vor­ran­gi­ger Bedeu­tung, dass Poli­tik nach­hal­tig aus­ge­rich­tet ist und kei­ne unge­deck­ten Wech­sel zu Las­ten nach­fol­gen­der Genera­tio­nen aus­stellt. Daher ist für sie die Ant­wort auf die inter­na­tio­na­le Wir­t­­schafts- und Finanz­markt­kri­se nach­hal­ti­ges Wachs­tum. „Damit sichern wir die Lebens­grund­la­ge künf­ti­ger Genera­tio­nen. Eine Schul­den­brem­se im Grund­ge­setz bewahrt finan­zi­el­le Spiel­räu­me in Zukunft.“ Für uns in der CDU ist der Zusam­men­halt der Genera­tio­nen eines der ent­schei­den­den gesell­schafts­po­li­ti­schen Zie­le, so die Kan­di­da­tin. Die gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen zur Gestal­tung einer guten Zukunft kön­nen wir nur gemein­sam meis­tern. Die Sozia­le Markt­wirt­schaft ist das Erfolgs­mo­dell, dass es uns auch in Zukunft ermög­licht, in Wohl­stand zu leben. Sie ver­bin­det Chan­cen für den Ein­zel­nen mit dem sozia­len Aus­gleich in unse­rer Gesell­schaft. „Für uns in der Uni­on bedeu­tet das heu­te vor allem: Arbeit für Alle, Leis­tungs­ge­rech­tig­keit und Generationengerechtigkeit“.Mechthild Heil erach­tet es als eine wich­ti­ge Auf­ga­be der Jugend­po­li­tik, die Medi­en­kom­pe­tenz von Kin­dern und Jugend­li­chen zu stär­ken und auf einen päd­ago­gisch sinn­vol­len Umgang mit den Neu­en Medi­en hin­wir­ken. Die Prä­ven­ti­ons­ar­beit, um Abhän­gig­kei­ten gleich wel­cher Art zu ver­mei­den, soll inten­si­viert wer­den. Wir wol­len eben­so die Ent­wick­lung hoch­wer­ti­ger, kul­tu­rell und päd­ago­gisch wert­vol­ler Unter­hal­tungs­me­di­en för­dern und dazu den deut­schen Com­pu­ter­spiel­preis aufwerten.