14. Sep­tem­ber 2009

Heimbewohnerin berichtete aus ihrem Leben — Mechthild Heil war aufmerksame Zuhörerin im Marienstift

War­um haben Sie sich für Ihren Lebens­abend gera­de das Mari­en­stift in Men­dig aus­ge­sucht?“ frag­te Mecht­hild Heil die Heim­bei­rats­vor­sit­zen­de Frau Ses­ter­henn, als sie ver­gan­ge­ne Woche zu einem Besuch im Mari­en­stift war. Klar und deut­lich kam die promp­te Ant­wort: „Weil ich hier mit offe­nen Armen emp­fan­gen wur­de:“ Sie habe sich meh­re­re Alten­hei­me in der nähe­ren und wei­te­ren Umge­bung ange­se­hen und sich dann für das Mari­en­stift ent­schie­den, weil hier alles pass­te: die Nähe zu ihrem Geburts­ort, dem Frau­kir­cher Hof und damit die Nähe zu den Ver­wand­ten, die Tat­sa­che, das das Haus unter einer kirch­li­chen Trä­ger­schaft steht, das Ange­bot zur Mit­fei­er der hl. Mes­se, die Anwe­sen­heit von Ordens­leu­ten und eines Haus­geist­li­chen und aber vor allen Din­gen die Herz­lich­keit der Mit­ar­bei­te­rin­nen habe sie überzeugt.Frau Heil hör­te auf­merk­sam zu, als Frau Ses­ter­henn von ihrem Leben als Kran­­ken- und Gemein­de­schwes­ter berich­te­te. Sie ließ sich aber auch den Tages­ab­lauf im Mari­en­stift erklä­ren und erkun­dig­te sich nach den bevor­ste­hen­den Heim­bei­rats­wah­len und der Mit­wir­kungs­mög­lich­keit eines Heim­bei­ra­tes im täg­li­chen Ablauf eines Altenheimes.Im anschlie­ßen­den Gespräch mit der Heim­lei­te­rin Chris­ta Reiff und dem Sozia­len Dienst Jut­ta Syré-Gross zeig­te Mecht­hild Heil gro­ßes Inter­es­se an dem Neu­bau, sprich Bewoh­ner­zim­mer, Gemein­schafts­räu­me und der Kapelle.Frau Heil sprach mit der Heim­lei­tung über die Situa­ti­on in der Pfle­ge, erkun­dig­te sich, ob das Mari­en­stift Schü­ler in der Alten­pfle­ge aus­bil­de und Prak­ti­kan­ten beschäf­ti­ge. Inter­es­siert ging sie durch den Sin­nes­gar­ten, des­sen Kon­zept ihr Frau Syré-Gross erläuterte.Einen kur­zen Abste­cher mach­te Frau Heil dann noch in die gera­de statt­fin­den­de Kaf­fee­run­de in der Aula des Mari­en­stif­tes, und danach beant­wor­te­te sie bereit­wil­lig Fra­gen von Ange­hö­ri­gen. Einen kur­zen Ein­blick in das Leben in einem Alten­heim konn­te Frau Heil im Mari­en­stift gewin­nen und als Archi­tek­tin kön­ne sie zwar Hei­me mit allen tech­ni­schen Raf­fi­nes­sen pla­nen und bau­en, aber das Wich­tigs­te sei, dass das Haus mit Leben gefüllt wür­de durch die Wär­me und Herz­lich­keit der Mit­ar­bei­ter gegen­über dem alten und pfleg­be­dürf­ti­gen Men­schen, so wie sie es hier im Mari­en­stift erlebt habe.