26. Janu­ar 2010

Mechthild Heil MdB (CDU) betont Notwendigkeit einer aktiven Landwirtschaftspolitik — Zukunft der Milchwirtschaft im ländlichen Raum sichern

Die CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Mecht­hild Heil freut sich, dass in der Bun­des­po­li­tik jetzt neue Akzen­te in der Agrar- und Ver­brau­cher­po­li­tik gesetzt wer­den. „Es weht ein neu­er Wind“, so kom­men­tiert Heil die Vor­ha­ben der neu­en Bun­des­re­gie­rung, die gera­de auch der bäu­er­li­chen Land­wirt­schaft in wei­ten Tei­len des Wahl­krei­ses Ahrweiler/Mayen neue Per­spek­ti­ven ver­spricht. Ins­be­son­de­re die milch­er­zeu­gen­den Betrie­be der Regi­on benö­ti­gen nach ihrer Ansicht eine kla­re Zukunfts­per­spek­ti­ve. Von die­ser Not­wen­dig­keit konn­te sich die Christ­de­mo­kra­tin bereits im Sep­tem­ber bei Gesprä­chen mit Land­wir­ten anläss­lich von Pro­tes­ten gegen den Milch­preis­ver­fall in Ahr­wei­ler überzeugen.Das vom Bun­des­land­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um vor­ge­stell­te Son­der­pro­gramm für die Land­wirt­schaft beinhal­tet kon­kre­te Hil­fen für die durch stark gesun­ke­ne Erzeu­ger­prei­se auf ver­schie­de­nen Märk­ten in wirt­schaft­li­che Pro­ble­me gera­te­nen land­wirt­schaft­li­chen Betrie­be in Deutsch­land. Zen­tra­ler Punkt ist ein Grün­land­milch­pro­gramm, so Mecht­hild Heil, das Zah­lun­gen an Milch­vieh­be­trie­be im Rah­men der von der EU vor­ge­ge­be­nen Gren­zen vor­sieht. „Ich bin davon über­zeugt, dass mit Hil­fe die­ser Maß­nah­men der Zeit­raum bis zu einer spür­ba­ren Erho­lung der Milch­märk­te über­brückt wer­den kann,“ so die Uni­ons­ab­ge­ord­ne­te. „Die Notie­run­gen der letz­ten Mona­te zei­gen eine ein­deu­ti­ge Ten­denz nach oben. Wir glau­ben an eine Zukunft der Milch­wirt­schaft in Deutsch­land. Die Uni­ons­frak­ti­on steht für kla­re Hil­fen für die Milch­er­zeu­ger. Erwar­tun­gen für eine Fort­füh­rung eines über­hol­ten Men­gen­steue­rungs­sys­tems zu wecken, hilft niemandem.“Es sei zudem außer­or­dent­lich zu begrü­ßen, dass im Wachs­tums­be­schleu­ni­gungs­ge­setz eine Ände­rung der Bio­kraft­stoff­be­steue­rung mit einer Aus­set­zung der nächs­ten Steu­er­stu­fe vor­ge­se­hen ist. Heil wei­ter „Wir wer­den uns Anfang des nächs­ten Jah­res erneut mit der Fra­ge einer markt­ge­rech­ten Ver­steue­rung beschäf­ti­gen und gege­be­nen­falls wei­te­re Schrit­te für die Wie­der­her­stel­lung der Wett­be­werbs­fä­hig­keit rei­ner Bio­kraft­stof­fe ergreifen.“