Mechthild Heil MdB (CDU) betont Notwendigkeit einer aktiven Landwirtschaftspolitik — Zukunft der Milchwirtschaft im ländlichen Raum sichern

Die CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete Mechthild Heil freut sich, dass in der Bun­de­spoli­tik jet­zt neue Akzente in der Agrar- und Ver­braucher­poli­tik geset­zt wer­den. „Es weht ein neuer Wind“, so kom­men­tiert Heil die Vorhaben der neuen Bun­desregierung, die ger­ade auch der bäuer­lichen Land­wirtschaft in weit­en Teilen des Wahlkreis­es Ahrweiler/Mayen neue Per­spek­tiv­en ver­spricht. Ins­beson­dere die milcherzeu­gen­den Betriebe der Region benöti­gen nach ihrer Ansicht eine klare Zukun­ftsper­spek­tive. Von dieser Notwendigkeit kon­nte sich die Christ­demokratin bere­its im Sep­tem­ber bei Gesprächen mit Land­wirten anlässlich von Protesten gegen den Milch­preisver­fall in Ahrweil­er überzeugen.Das vom Bun­des­land­wirtschaftsmin­is­teri­um vorgestellte Son­der­pro­gramm für die Land­wirtschaft bein­hal­tet konkrete Hil­fen für die durch stark gesunkene Erzeuger­preise auf ver­schiede­nen Märk­ten in wirtschaftliche Prob­leme ger­ate­nen land­wirtschaftlichen Betriebe in Deutsch­land. Zen­traler Punkt ist ein Grün­land­milch­pro­gramm, so Mechthild Heil, das Zahlun­gen an Milchviehbe­triebe im Rah­men der von der EU vorgegebe­nen Gren­zen vor­sieht. „Ich bin davon überzeugt, dass mit Hil­fe dieser Maß­nah­men der Zeitraum bis zu ein­er spür­baren Erhol­ung der Milch­märk­te über­brückt wer­den kann,“ so die Union­s­ab­ge­ord­nete. „Die Notierun­gen der let­zten Monate zeigen eine ein­deutige Ten­denz nach oben. Wir glauben an eine Zukun­ft der Milch­wirtschaft in Deutsch­land. Die Unions­frak­tion ste­ht für klare Hil­fen für die Milcherzeuger. Erwartun­gen für eine Fort­führung eines über­holten Men­gen­s­teuerungssys­tems zu weck­en, hil­ft niemandem.“Es sei zudem außeror­dentlich zu begrüßen, dass im Wach­s­tums­beschle­u­ni­gungs­ge­setz eine Änderung der Biokraft­stoff­besteuerung mit ein­er Aus­set­zung der näch­sten Steuer­stufe vorge­se­hen ist. Heil weit­er „Wir wer­den uns Anfang des näch­sten Jahres erneut mit der Frage ein­er mark­t­gerecht­en Ver­s­teuerung beschäfti­gen und gegebe­nen­falls weit­ere Schritte für die Wieder­her­stel­lung der Wet­tbe­werb­s­fähigkeit rein­er Biokraft­stoffe ergreifen.“