Mechthild Heil MdB weist auf Standortvorteil „Familienfreundlichkeit“ hin — Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung muss bis 2013 vereinbarungsgemäß umgesetzt werden

Die CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete Mechthild Heil macht angesichts aktueller Diskus­sio­nen auf die Bedeu­tung des weit­eren Aus­baus der Kinder­be­treu­ungsmöglichkeit­en aufmerk­sam. „Für unsere Region ist es ein Stan­dortvorteil, aus­re­ichend Betreu­ungsplätze für Kinder bei Tages­müt­tern und in Tagesstät­ten in guter Qual­ität anbi­eten zu kön­nen. Unsere Gesellschaft braucht mehr Kinder und wir brauchen qual­i­fizierte Eltern im Beruf­sleben,“ so die Christ­demokratin. „Es ist Auf­gabe aller staatlichen Ebe­nen, durch die Verbesserung der Rah­menbe­din­gun­gen dies zu unterstützen.“Daher muss der seit eini­gen Jahren eingeschla­gene Weg des Aus­baus der Kinder­be­treu­ung auch in Zeit­en der Finanz- und Wirtschaft­skrise selb­st bei angeschla­ge­nen öffentlichen Finanzen fort­ge­set­zt werden.Bis zum Jahr 2013 soll es bun­desweit im Durch­schnitt für jedes dritte Kind unter drei Jahren einen Betreu­ungsplatz geben — rund ein Drit­tel der neuen Plätze wer­den in der Kindertage­spflege geschaf­fen. Im gle­ichen Jahr soll jedes Kind mit Vol­len­dung des ersten Leben­s­jahres einen Recht­sanspruch auf Förderung in ein­er Kindertage­sein­rich­tung oder in der Tage­spflege haben. Bis zum Jahr 2013 stellt der Bund 4 Mil­liar­den Euro zur Ver­fü­gung, zum einen für die Investi­tio­nen, zum anderen für die Betrieb­skosten, erläutert Mechthild Heil. Ab 2014 beteiligt sich der Bund dann mit rund 770 Mil­lio­nen Euro pro Jahr an den Kosten für den laufend­en Betrieb. Darüber hin­aus hat die Bun­desregierung den Kom­munen 6,5 Mil­liar­den Euro mit dem Kon­junk­tur­paket II zur Ver­fü­gung gestellt, Geld, das aus­drück­lich auch für die Infra­struk­tur der frühkindlichen Bil­dung genutzt wer­den kann.„Junge Fam­i­lien müssen sich darauf ver­lassen kön­nen, einen Betreu­ungsplatz in Wohnort­nähe zu bekom­men, um Fam­i­lie und Beruf gut miteinan­der verbinden zu kön­nen. Das ist eine Gesam­tauf­gabe, an der sich Bund, Län­der und Kom­munen beteili­gen müssen.“ ist Heil überzeugt.