CDU-Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil begrüßt neue Regelung — Bis zu 1200 Euro dürfen Schüler aus Hartz-IV-Familien für ihre Arbeit behalten

Schüler aus Hartz-IV-Fam­i­lien wer­den pünk­tlich ab Som­mer­fe­rien­be­ginn bis zu 1200 Euro für ihre Arbeit behal­ten dür­fen. Die CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete Mechthild Heil begrüßt diesen Beschluss des Bun­desk­abi­netts. Heil dazu „Bish­er wird auch der Ver­di­enst von Schülern zum Einkom­men der Fam­i­lie dazugerech­net, nur einen kleinen Teil davon dür­fen sie behal­ten. Bei einem Ver­di­enst von 400 Euro sind es 160 Euro im Monat.“Zum Beispiel sei es so einem jun­gen Erwach­se­nen kaum oder nur mit langem Vor­lauf und großer Diszi­plin möglich, Geld für den Führerschein anzus­paren. „Die neue Regelung wirkt auch über den Geld­vorteil hin­aus. Kinder und Jugendliche kön­nen ler­nen, dass sich Eigenini­tia­tive auszahlt. Ein Ferien­job kann ein erster Schritt in ein selb­st­bes­timmtes Leben ohne finanzielle Abhängigkeit vom Staat sein. Ger­ade wenn man dies zu Hause nicht vorgelebt bekommt, ein unschätzbar­er Lern­ef­fekt.“ ist Heil überzeugt.Mit dem Entwurf zur Änderung der Arbeit­slosen­geld II/­Sozial­geld-Verord­nung stellt die Bun­desmin­is­terin für Arbeit und Soziales kün­ftig Ein­nah­men von Schülern all­ge­mein- oder berufs­bilden­der Schulen anrech­nungs­frei, wenn diese 1.200 Euro nicht über­schre­it­en und bei ein­er Arbeit von ins­ge­samt läng­stens vier Wochen je Kalen­der­jahr in den Schulfe­rien ver­di­ent wer­den. Die Verord­nung soll pünk­tlich zum Som­mer­fe­rien­be­ginn in Kraft treten.