23. April 2010

CDU-Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil begrüßt neue Regelung — Bis zu 1200 Euro dürfen Schüler aus Hartz-IV-Familien für ihre Arbeit behalten

Schü­ler aus Hartz-IV-Fami­­li­en wer­den pünkt­lich ab Som­mer­fe­ri­en­be­ginn bis zu 1200 Euro für ihre Arbeit behal­ten dür­fen. Die CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Mecht­hild Heil begrüßt die­sen Beschluss des Bun­des­ka­bi­netts. Heil dazu „Bis­her wird auch der Ver­dienst von Schü­lern zum Ein­kom­men der Fami­lie dazu­ge­rech­net, nur einen klei­nen Teil davon dür­fen sie behal­ten. Bei einem Ver­dienst von 400 Euro sind es 160 Euro im Monat.“Zum Bei­spiel sei es so einem jun­gen Erwach­se­nen kaum oder nur mit lan­gem Vor­lauf und gro­ßer Dis­zi­plin mög­lich, Geld für den Füh­rer­schein anzu­spa­ren. „Die neue Rege­lung wirkt auch über den Geld­vor­teil hin­aus. Kin­der und Jugend­li­che kön­nen ler­nen, dass sich Eigen­in­itia­ti­ve aus­zahlt. Ein Feri­en­job kann ein ers­ter Schritt in ein selbst­be­stimm­tes Leben ohne finan­zi­el­le Abhän­gig­keit vom Staat sein. Gera­de wenn man dies zu Hau­se nicht vor­ge­lebt bekommt, ein unschätz­ba­rer Lern­ef­fekt.“ ist Heil überzeugt.Mit dem Ent­wurf zur Ände­rung der Arbeits­lo­sen­geld II/­So­­zi­al­­geld-Ver­­or­d­­nung stellt die Bun­des­mi­nis­te­rin für Arbeit und Sozia­les künf­tig Ein­nah­men von Schü­lern all­­ge­­mein- oder berufs­bil­den­der Schu­len anrech­nungs­frei, wenn die­se 1.200 Euro nicht über­schrei­ten und bei einer Arbeit von ins­ge­samt längs­tens vier Wochen je Kalen­der­jahr in den Schul­fe­ri­en ver­dient wer­den. Die Ver­ord­nung soll pünkt­lich zum Som­mer­fe­ri­en­be­ginn in Kraft treten.