11. Juli 2010

Heil begrüßt Entscheidung des Bundesarbeitsministeriums, Mayen-Koblenz auf vorderem Platz — Bund vergibt Geld für Modellprojekt Bürgerarbeit ’ ’ ’

Die CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Mecht­hild Heil (u.a. Arbeits- und Sozi­al­po­li­ti­ke­rin) begrüßt, dass das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Arbeit und Sozia­les ein Modell­pro­jekt zur Bür­ger­ar­beit star­tet und dass die Arge May­­en-Koblenz den Zuschlag für ihren Pro­jekt­ent­wurf erhal­ten hat. Heil: „Es ist toll. May­­en-Koblenz und alle zehn Land­krei­se, die sich aus Rhein­­land-Pfalz bewor­ben hat­ten, wer­den bei dem Pro­jekt berück­sich­tigt. Beson­ders schön ist, dass May­­en-Koblenz berück­sich­tigt wird und sogar einen den vor­de­ren Plät­ze unter allen Bewer­bern bun­des­weit belegt. Das zeugt von der gro­ßen Qua­li­tät des von der Arge MYK ein­ge­reich­ten Vor­schlags!“ Bewor­ben und den Zuschlag erhal­ten haben:. May­­en-Koblenz. Stadt Trier. Land­kreis Bern­­kas­­tel-Wit­t­­lich. Land­kreis Trier-Saar­­burg. Eifel­kreis Bit­­burg-Prüm. Alten­kir­chen. Worms. Zwei­brü­cken. Pir­ma­sens. Neu­wied­Mit dem Pro­jekt sol­len wirk­lich nur die­je­ni­gen, bei denen eine Inte­gra­ti­on in den all­ge­mei­nen Arbeits­markt nicht mög­lich ist, in Bür­ger­ar­beit ver­mit­telt wer­den. ”Jeder kann etwas und jeder wird in unse­rer Gesell­schaft gebraucht. Unser Ziel ist es, die Berufs- und Lebens­er­fah­rung von Lang­zeit­ar­beits­lo­sen sinn­voll zu nut­zen”, erklärt Mecht­hild Heil. „Ein gutes Bei­spiel für den Erfolg der Bür­ger­ar­beit ist Sach­­sen-Anhalt. Die Arbeits­lo­sig­keit konn­te teil­wei­se um die Hälf­te redu­ziert wer­den. Davon kön­nen wir ler­nen”, so die CDU-Politikerin.Auf Wunsch der Antrag­stel­ler hat­te sich die Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tä­rin und CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Julia Klöck­ner mit Bun­des­mi­nis­te­rin von der Ley­en getrof­fen und sich für die rhein­­land-pfäl­­zi­­schen Bewer­bun­gen stark gemacht. ”Ich habe Minis­te­rin von der Ley­en dar­um gebe­ten, dass nicht nur Brenn­punk­te und Bal­lungs­zen­tren der gro­ßen Städ­te ins Pro­jekt auf­ge­nom­men wer­den, son­dern auch Flä­chen­län­der wie Rhein­­land-Pfalz.”, so Klöckner.Zum Hintergrund:Bundesweit sol­len rund 33 000 Bür­ger­ar­beits­stel­len ein­ge­führt wer­den. Die Arge May­­en-Koblenz hat 300 Stel­len bean­tragt. Dabei han­delt es sich – mit Aus­nah­me der Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung – um eine sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­ge Beschäf­ti­gung von bis zu 36 Mona­ten, die im öffent­li­chen Inter­es­se liegt und zusätz­lich ist. Um die Men­schen, die Bür­ger­ar­beit leis­ten, für eine regu­lä­re Arbeit fit zu machen, wer­den die­se beglei­tend gecoa­ched, des­we­gen ist die Arbeits­zeit auf 30 Stun­den pro Woche begrenzt. Die Arbeit­ge­ber erhal­ten pro Monat einen Zuschuss von 900 Euro zum Arbeits­ent­gelt und von 180 Euro zu den Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­gen. Bis 2014 gibt der Bund dafür 1,3 Mil­li­ar­den Euro aus. Die Bür­ger­ar­beit umfasst sozia­le Tätig­kei­ten wie etwa:• Unter­rich­tung über ande­re Kul­tur­krei­se im Kin­der­gar­ten (z.B. gemein­sam kochen, Thea­ter spie­len, sin­gen)• indi­vi­du­el­le Kin­der­be­treu­ung für Allein­er­zie­hen­de mit gerin­gem Ein­kom­men außer­halb von offi­zi­el­len Betreu­ungs­zei­ten in Kin­der­gär­ten• Begleit­ser­vice für Ältere/Behinderte z.B. bei Behör­den­gän­gen, Arzt­be­su­chen• Kochen und Aus­ga­be von Essen bei Mit­tags­ti­schen für Bedürf­ti­ge• Ser­vice­an­ge­bo­te im ÖPNV (z.B. Fahr­plan­aus­künf­te, Bedie­nung von Ticketautomaten)