19. Juli 2010

Mechthild Heil begrüßt die Initiative der CDU/CSU-Fraktion im Tourismus-Ausschuss des Deutschen Bundestages, dieser Frage in einer Expertenanhörung nachzugehen — Können unsere Heilbäder und Kurorte noch attraktiver werden?

Kön­nen Deutsch­lands Heil­bä­der und Kur­or­te noch attrak­ti­ver wer­den? „Auf Antrag der CDU/C­­SU-Frak­­ti­on wird sich der Tou­­ris­­mus-Aus­­­schuss des Deut­schen Bun­des­ta­ges in einer öffent­li­chen Anhö­rung vor­aus­sicht­lich noch in die­sem Jahr mit die­ser Fra­ge befas­sen.“ teilt die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Mecht­hild Heil mit. Die Christ­de­mo­kra­tin ist über­zeugt, dass unse­re Regi­on von den Ergeb­nis­sen der Anhö­rung pro­fi­tie­ren wird. „Unse­re Kur­or­te sind zwar schon jetzt im Wett­be­werb mit ande­ren Regio­nen sehr gut posi­tio­niert und ein wich­ti­ger Wirt­schafts­fak­tor für die Regi­on. Gera­de die Kur- und Heil­bä­der sind einem star­ken Wan­del unter­wor­fen. Das liegt zum einen an den finan­zi­el­len Mög­lich­kei­ten der Kran­ken­kas­sen und der selbst­zah­len­den Gäs­te. Und zum ande­ren an der Her­aus­for­de­rung auf den Wunsch vie­ler Men­schen zu reagier­ten, die ange­sichts des demo­gra­phi­schen Wan­dels und der län­ge­ren Berufs­tä­tig­keit bis ins hohe Alter immer mehr auf ihre Gesund­heit ach­ten und vor­sor­gen wollen.“Schon heu­te sind die über 300 Heil­bä­der und Kur­or­te wich­ti­ge Leis­tungs­trä­ger des Tou­ris­mus­stand­or­tes Deutsch­land, auf die 30 Pro­zent aller Gäs­te­über­nach­tun­gen ent­fal­len. Sie sichern mit ihren Ein­rich­tun­gen direkt und indi­rekt 350.000 Arbeits­plät­ze. „Ich begrü­ße vor die­sem Hin­ter­grund, dass die maß­geb­lich durch Bun­des­mit­tel finan­zier­te Deut­sche Zen­tra­le für Tou­ris­mus (DZT) 2011 das The­men­jahr „Gesund­heits­tou­ris­mus und Well­ness in Deutsch­land“ durch­führt. Dadurch haben wir die Chan­ce, Deutsch­lands Stel­lung als einer der wich­tigs­ten inter­na­tio­na­len Gesund­heits­stand­or­te im Bereich Hoch­leis­tungs­me­di­zin und Reha­bi­li­ta­ti­ons­maß­nah­men noch deut­li­cher her­aus­zu­stel­len und für den Tou­ris­mus nutz­bar zu machen. Aus­län­di­sche Gäs­te sind für uns von gro­ßem Potential.“