CDU-Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil weist auf neue Regelung hin — Bis zu 1200 Euro dürfen Schüler aus Hartz-IV-Familien für ihre Arbeit behalten

Schüler aus Hartz-IV-Fam­i­lien dür­fen pünk­tlich zum Beginn der Som­mer­fe­rien bis zu 1200 Euro für ihre Arbeit behal­ten. Die CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete Mechthild Heil weist auf diese neue Regelung hin. Heil „Bish­er wurde auch der Ver­di­enst von Schülern zum Einkom­men der Fam­i­lie dazugerech­net, nur einen kleinen Teil davon durften sie behal­ten. Bei einem Ver­di­enst von 400 Euro sind es 160 Euro im Monat.“Zum Beispiel sei es so einem jun­gen Erwach­se­nen kaum oder nur mit langem Vor­lauf und großer Diszi­plin möglich, Geld für den Führerschein anzus­paren. „Die neue Regelung wirkt auch über den Geld­vorteil hin­aus. Kinder und Jugendliche kön­nen ler­nen, dass sich Eigenini­tia­tive auszahlt. Ein Ferien­job kann ein erster Schritt in ein selb­st­bes­timmtes Leben ohne finanzielle Abhängigkeit vom Staat sein.“ ist Heil überzeugt.Die Dritte Verord­nung zur Änderung der Arbeit­slosen­geld II/­Sozial­geld-Verord­nung stellt seit dem 1. Juni 2010 Ein­nah­men von Schülern all­ge­mein- oder berufs­bilden­der Schulen anrech­nungs­frei, wenn diese 1.200 Euro nicht über­schre­it­en und bei ein­er Arbeit von ins­ge­samt läng­stens vier Wochen je Kalen­der­jahr in den Schulfe­rien ver­di­ent wer­den.