6. Okto­ber 2010

Sportpolitiker informieren sich vor Ort über Dopingbekämpfung — Heil mit Sportausschuss bei der NADA in Bonn und im Biochemischen Labor in Köln

Die CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Mecht­hild Heil besuch­te zusam­men mit ihren Kol­le­gen aus dem Sport­aus­schuss im Deut­schen Bun­des­tag die Natio­na­le Anti-Doping Agen­tur (NADA) in Bonn und das Bio­che­mi­sche Labor in Köln. „Wir woll­ten uns vor Ort über neue­re Ent­wick­lun­gen im Kampf gegen Doping infor­mie­ren. Der Kampf um einen sau­be­ren Sport ist nach wie vor wis­sen­schaft­lich wie auch recht­lich sehr kom­plex.“ so die Sportpolitikerin.Nach einem sehr infor­ma­ti­ven Rund­gang bei der NADA nah­men die Poli­ti­ker die Erkennt­nis mit, dass die Gefah­ren von Doping ver­stärkt The­ma vor allem bei den jün­ge­ren Sport­lern sein muss. Die­se müs­sen wis­sen, wel­che Fol­gen Doping für ihre Gesund­heit hat. Aber auch für ein fai­res Mit­ein­an­der. Die ver­mehrt um sich grei­fen­de Men­ta­li­tät unter Frei­zeit­sport­lern, mit Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­teln oder Ähn­li­chem ihre Leis­tungs­ver­mö­gen zu stei­gern, ist ein fal­sches und lei­der ver­füh­re­ri­sches Vor­bild für jun­ge Sport­ler, die von Haus aus ohne Doping Spit­zen­leis­tun­gen brin­gen wollen.Darüber hin­aus bedau­ert Heil, dass der Welt-Anti-Doping-Code (WADA-Code), den 38 Staa­ten unter­schrie­ben haben, inter­na­tio­nal sehr unter­schied­lich gehand­habt wird. In Deutsch­land wer­den die Rege­lun­gen kon­se­quent ange­wandt. „Im Gegen­satz zu ande­ren Län­dern“ bemerkt Heil dazu. „Anders­wo bestehen z.T. nicht mal ent­spre­chen­de Rege­lun­gen. Im Kampf gegen Doping müs­sen wir des­halb unbe­dingt ein inter­na­tio­nal kohä­ren­tes Sys­tem auf­bau­en. Sonst blei­ben die Ver­zer­run­gen wei­ter bestehen.“