8. Okto­ber 2010

Mechthild Heil MdB (CDU) besuchte Sybac Solar in Kehrig — Sonnenkraft bleibt wichtige Grundlage erneuerbarer Energien

Die CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Mecht­hild Heil infor­mier­te sich jetzt bei einem der gro­ßen Anbie­ter von Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen in Rhein­­land-Pfalz, der SYBAC Solar in Keh­rig. Mit den bei­den Geschäfts­füh­rern der Gesell­schaft, Roland Heu­ser und Robert Wat­kins, dis­ku­tier­te die Christ­de­mo­kra­tin die aktu­el­le Lage der Solar­in­dus­trie in Deutsch­land. Natür­lich spiel­te auch die neue Aus­ge­stal­tung der Solar­för­de­rung eine Rol­le. Die Sen­kung der gesetz­lich garan­tier­ten Ver­gü­tungs­sät­ze für die Strom­ein­spei­sung im Jahr 2010 berei­tet den Ver­tre­tern des Unter­neh­mens kei­ne Sor­gen, da auch die Kos­ten der Solar­mo­du­le signi­fi­kant gesun­ken sind.SYBAC Solar bie­tet von Bera­tung, Pla­nung, Pro­jek­tie­rung, Rea­li­sie­rung bis zur War­tung alles aus einer Hand. Auch die neue Frei­­flä­chen-Pho­­to­­vol­­ta­i­k­an­la­­ge im Brohl­tal wur­de von der Fir­ma Sybac-Solar aus Keh­rig von Juni bis August 2009 gebaut. An der Zufahrt zum Indus­trie­ge­biet Brohl­tal Ost / A 61 ent­stand eine Pho­­to­­vol­­ta­ik-Frei­­flä­chen­an­la­­ge mit ca. 15.000 Modu­len. Die Anla­ge hat eine Leis­tung von 1.550 Kilo­­watt-Peack (KWp). Mit einer geplan­ten Jah­res­leis­tung von 1.472.000 Kilo­watt­stun­den (kWh) kann die­se Anla­ge über 300 Haus­hal­te versorgen.Freiflächenanlagen sol­len anders als nach gel­ten­dem Recht auch über 2014 hin­aus gebaut wer­den kön­nen, so beton­te Mecht­hild Heil im Gespräch. Auf bereits ver­sie­gel­ten Flä­chen sowie auf Flä­chen, die zuvor bereits wirt­schaft­lich oder mili­tä­risch genutzt waren, kön­nen auch in Zukunft Anla­gen errich­tet wer­den. Neu auf­ge­nom­men in die För­de­rung wur­den Frei­flä­chen auf bestehen­den Gewer­be­flä­chen sowie an Bun­des­au­to­bah­nen und Schie­nen­we­gen (Brei­te des Rand­strei­fens 110 Meter). Damit hat auch der Aus­bau von Frei­flä­chen eine wirt­schaft­li­che Perspektive.Die CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te erwar­tet eine wei­ter­hin dyna­mi­sche Markt­ent­wick­lung für Solar­strom in Deutsch­land. Dann lässt sich Solar­strom hier­zu­lan­de zu Kos­ten erzeu­gen, die dem Niveau her­kömm­li­cher Ver­­­brau­cher-Strom­­ta­­ri­­fe ent­spre­chen, so die Über­zeu­gung von Mecht­hild Heil. „Die­ser Ent­wick­lung berei­ten wir den Weg, indem wir den Eigen­ver­brauch in Zukunft viel stär­ker för­dern. Pri­vat­haus­hal­te, die Solar­strom nicht ins Netz ein­spei­sen, son­dern selbst ver­brau­chen, gewin­nen künf­tig acht statt drei Cent pro Kilo­watt­stun­de. Für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ist dies eine Ein­la­dung, beim Kli­ma­schutz aktiv mitzumachen“.