19. Okto­ber 2010

Mechthild Heil MdB (CDU) fordert Gleichklang von Tourismus und Biodiversität — Naturschutzprojekt Obere Ahr-Hocheifel wird wichtige Impulse bringen

Tou­ris­mus muss nicht mit Belas­tun­gen für die Umwelt ein­her­ge­hen; er kann auch einen wich­ti­gen Bei­trag zum Natur­schutz und zum Erhalt der bio­lo­gi­schen Viel­falt leis­ten,“ so die CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Mecht­hild Heil mit Blick auf das Natur­­schutz-Groß­­pro­­jekt Obe­re Ahr-Hoch­­ei­­fel. Gemein­sam mit Land­rat Dr. Jür­gen Pföh­ler und Mit­glie­dern des Kreis­ta­ges Ahr­wei­ler hat­te sich Mecht­hild Heil zuletzt über die Zie­le die­ses Pro­jek­tes infor­miert, eben­so wie über die Erfah­run­gen in Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len mit der Initia­ti­ve „Ahr 2000“. Die Auf­wer­tung der Lebens­räu­me in den Tal­au­en führ­te dort zu tou­ris­ti­schen Anrei­zen. „Dies wird auch für den natur­na­hen und scho­nen­den Tou­ris­mus an der Ahr im Kreis Ahr­wei­ler eine wei­te­re gro­ße Chan­ce und Ent­wick­lungs­per­spek­ti­ve sein,“ betont die CDU-Bundestagsabgeordnete.Seit 1979 för­dert der Bund mit dem Pro­gramm „Errich­tung und Siche­rung schutz­wür­di­ger Tei­le von Natur und Land­schaft mit gesamt­staat­lich reprä­sen­ta­ti­ver Bedeu­tung“ natio­nal bedeut­sa­me Land­schaf­ten. Die För­de­rung die­ser beson­de­ren Gebie­te soll zum dau­er­haf­ten Erhalt von Natur­land­schaf­ten sowie zur Siche­rung und Ent­wick­lung von Kul­tur­land­schaf­ten mit her­aus­ra­gen­den Lebens­räu­men zu schüt­zen­der Tie­re und Pflan­zen bei­tra­gen. Dazu gehört seit eini­ger Zeit auch die Ahr auf rhein­­land-pfäl­­zi­­scher Seite.Die CDU/C­­SU-Bun­­­des­­tags­­­frak­­ti­on setzt sich für nach­hal­ti­gen Tou­ris­mus und die För­de­rung umwelt­freund­li­cher tou­ris­ti­scher Ange­bo­te ein, so Mecht­hild Heil mit Blick auf die Arbeit in Ber­lin. Posi­ti­ve Aus­wir­kun­gen eines nach­hal­ti­gen Tou­ris­mus auf Umwelt und Natur sind beson­ders im Bereich der bio­lo­gi­schen Viel­falt spür­bar. So kann der Tou­ris­mus dazu bei­tra­gen, tra­di­tio­nel­le Kul­tur­land­schaf­ten und Wirt­schafts­for­men zu erhal­ten. Zudem trägt er vie­ler­orts zur Finan­zie­rung von Natur­schutz­ge­bie­ten bei. Die Bun­des­re­gie­rung stärkt vor die­sem Hin­ter­grund ent­spre­chen­de Ange­bo­te der Bran­che, indem sie etwa die Umwelt­dach­mar­ke „Viabo­no“ oder die Dach­mar­ke „Natio­na­le Natur­land­schaf­ten“ för­dert. Zudem unter­stützt sie die Ener­gie­ef­fi­zi­enz­kam­pa­gne im Gast­ge­wer­be und nach­hal­ti­ge Tou­ris­mus­for­men in der Entwicklungszusammenarbeit.Mechthild Heil dazu: „Die deut­sche Tou­ris­mus­wirt­schaft misst bereits seit Jah­ren dem Umwelt- und Kli­ma­schutz gro­ße Bedeu­tung bei. Sie tut dies im urei­gens­ten Inter­es­se, ist sie doch wie kaum ein ande­rer Wirt­schafts­zweig auf eine intak­te Natur ange­wie­sen. Die erfreu­li­che Fol­ge: Deutsch­land ist heu­te füh­rend bei den Umwelt­stan­dards im Tou­ris­mus­be­reich. Als Land der Rei­se­welt­meis­ter trägt es zudem zum Export die­ser Stan­dards und zur Schär­fung des Umwelt­be­wusst­seins in der Rei­se­bran­che bei.“