Fruchtjogurt ohne Früchte, Käse ohne Milch und Kunstfleisch aus Resten: Solche Verbrauchertäuschungen sind nicht mehr hinnehmbar — Neues Internetportal schützt Verbraucher vor Täuschungen

Das von Bun­desver­braucher­min­is­terin Ilse Aign­er ins Leben gerufene Inter­net­por­tal „lebensmittelklarheit.de“ wird im Früh­jahr freigeschal­tet. Dazu erk­lärt die Ver­brauch­er­schutzbeauf­tragte der CDU/C­SU-Bun­destags­frak­tion, Mechthild Heil:„Fruchtjogurt ohne Früchte, Käse ohne Milch und Kun­st­fleisch aus Resten: Solche Ver­brauchertäuschun­gen sind nicht mehr hin­nehm­bar. Deshalb begrüßt die CDU/C­SU-Frak­tion den Vorstoß von Bun­desver­braucher­min­is­terin Ilse Aign­er, das Inter­net­por­tal — trotz Kri­tik einzel­ner Wirtschaftsver­bände — wie geplant einzuführen.Wir müssen Wahrheit und Klarheit bei der Kennze­ich­nung von Lebens­mit­teln fördern. Ver­brauchertäuschun­gen bei Lebens­mit­teln sollen der Ver­gan­gen­heit ange­hören. Das vom Ver­braucherzen­trale Bun­desver­band zusam­men mit der Ver­braucherzen­trale Hes­sen­be­triebene Por­tal ist der richtige Weg, um Kun­den zu informieren und ihnen ein trans­par­entes Diskus­sions­fo­rum zu bieten. Davor sollte die Wirtschaft keine Angst haben. Ver­brauch­er, Indus­trie und Poli­tik kön­nen hier zusam­me­nar­beit­en. Das Por­tal ist so konzip­iert, dass ein fair­er und sach­be­zo­gen­er Dia­log zwis­chen Wirtschaft und Ver­brauch­ern gewährleis­tet ist. Die Inter­net-Seite wird durch eine erfahrene und fachkundi­ge Redak­tion mod­eriert. Ver­brauch­er wer­den aufgek­lärt, und Unternehmen erhal­ten die Möglichkeit, bin­nen sieben Tagen Stel­lung zu Täuschungsvor­wür­fen abzugeben.Gerade Unternehmen, die sich an Recht und Gesetz hal­ten, gibt diese Inter­net­seite eine Chance der Präsen­ta­tion. Die weni­gen schwarzen Schafe, die sich mit Tricks und Täuschung Vorteile ver­schaf­fen wollen, wer­den benan­nt. Die Ergeb­nisse des Dialogs mit Ver­brauch­ern kön­nen zudem als Basis für mögliche Verbesserun­gen des europäis­chen Lebens­mit­tel­rechts dienen und aufzeigen, in welchen Bere­ichen noch Hand­lungs­be­darf besteht.Die Sor­gen der Lebens­mit­tel­branche, etwa dass konkur­ri­erende Unternehmen die Seit­en für falsche Anschuldigun­gen miss­brauchen, nehmen wir ernst und begleit­en die Entwick­lung kon­struk­tiv.“