26. März 2011

Mechthild Heil MdB und CDU-Kommunalpolitiker besuchten den Kindergarten Oberzissen — Modellprojekt „Frühe Zugänge“ auf Initiative der CDU-Kreistagsfraktion ist ein großer Erfolg

Die CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Mecht­hild Heil besuch­te jetzt den Kin­der­gar­ten in Ober­zis­sen, der von der katho­li­schen Kir­chen­ge­mein­de St. Anto­ni­us betrie­ben wird, aber in Bau­trä­ger­schaft der Orts­ge­mein­den Ober­zis­sen, Nie­der­dü­ren­bach und Ober­dü­ren­bach liegt. Kin­der­gar­ten­lei­te­rin Jut­ta Unger, Pas­tor Wolf­gang Nick, der Kin­der­gar­ten­be­auf­trag­ter des Trä­gers, Alfons Dietz, die bei­den Orts­bür­ger­meis­ter des Kin­der­gar­ten­zweck­ver­ban­des, Eugen Schmitt und August Henn, sowie Eltern­spre­che­rin Kers­tin Schmitz begrüß­ten die Gäs­te. Dazu gehör­te auch der CDU-Lan­d­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Gui­do Ernst, der Spre­cher der CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on für „Jugend und Sozia­les“, Micha­el Schnei­der, Ver­bands­bür­ger­meis­ter Johan­nes Bell und der CDU-Vor­­­si­t­­zen­­de von Ober­zis­sen, Mar­cus Fro­nert, begrü­ßen. Ein Rund­gang durch die KiTa ver­schaff­te den Teil­neh­mern ers­te Ein­drü­cke über das viel­fäl­ti­ge Betreu­ungs­an­ge­bot, unter ande­rem auch in der Sprach­för­der­grup­pe für Kin­der im let­zen KiTa-Jahr.Die Ein­rich­tung in Ober­zis­sen ver­fügt der­zeit über 5 Grup­pen , von zwei geöff­ne­te Grup­pen mit je maxi­mal 4 Plät­zen für 2‑Jährige, eine klei­ne Alters­mi­schung und zwei gro­ße Alters­mi­schun­gen. Umge­rech­net sind dies 70 Regel­plät­ze, 34 Ganz­tags­plät­ze, 15 U3-Plä­t­­ze und 20 Schul­kind­plät­ze. Im Zuge des Rechts­an­spruchs für Zwei­jäh­ri­ge und dem­nächst auch für Ein­jäh­ri­ge soll die Schul­kind­be­treu­ung dem­nächst zur schon vor­han­de­nen Betreu­en­den Grund­schu­le in Nie­der­dü­ren­bach ver­la­gert wer­den. Der Kin­der­gar­ten stellt der­zeit sein Kon­zept von alters­ge­misch­ten Grup­pen auf alters-homo­­ge­­ne Grup­pen um.Hauptthema des Infor­ma­ti­ons­be­su­ches waren die Erfah­run­gen aus der Teil­nah­me am Modell­pro­jekts „Frü­he Hil­fen – frü­he Zugän­ge“ des Kreis­ju­gend­am­tes. „Wir haben dies 2008 als CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on initi­iert,“ so Micha­el Schnei­der, „um mit Hilfs- und Bera­tungs­an­ge­bo­ten mög­lichst früh an die Fami­li­en mit Kin­dern her­an­zu­kom­men.“ Jut­ta Unger hat­te damals für ihre Kin­der­ta­ges­stät­te in Ober­zis­sen direkt gro­ßes Inter­es­se signa­li­siert, die­sem Modell­vor­ha­ben teil­zu­neh­men und dies mit Erfolg.Aktuell wer­den im Aus­tausch neben Ober­zis­sen mit vier ande­ren Kin­der­ta­ges­stät­ten in unter­schied­li­chen Sozi­al­räu­men des Krei­ses bedarfs­ori­en­tier­te Ange­bots­struk­tu­ren erprobt, die dem Gedan­ken „frü­her prä­ven­ti­ver Hil­fen“ Rech­nung tra­gen sol­len. Die poli­ti­schen Gre­mi­en im Kreis Ahr­wei­ler haben hier­für einen jähr­li­chen Betrag in Höhe von ins­ge­samt 20.000 Euro zur Ver­fü­gung gestellt, 4.000 Euro pro Kindertagesstätte.Mechthild Heil beton­te, dass ein sol­cher Ansatz mit prä­ven­ti­ven Cha­rak­ter der rich­ti­ge Weg sei, um fami­liä­re, schu­li­sche und Ver­hal­tens­pro­ble­me von Kin­dern und Jugend­li­chen mög­lichst zu ver­hin­dern. Micha­el Schnei­der bezeich­ne­te es als wün­schens­wert, sol­che Ange­bo­te mög­lichst flä­chen­de­ckend in den Kin­der­ta­ges­stät­ten des Krei­ses Ahr­wei­ler anzu­bie­ten. Die Par­la­men­ta­rie­rin zei­get sich beein­druckt vom Leis­tungs­an­ge­bot der Kin­der­ta­ges­stät­te in Ober­zis­sen. „Dies zeigt, dass gera­de auch im länd­li­chen Raum unse­re Kin­der her­vor­ra­gend betreut werden.“