11. Juli 2011

CDU-Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil informiert sich über die Solarenergie in Andernach — Solarenergie ist Standbein für die Energiewende

Bereits jetzt pro­du­zie­ren alle Solar­an­la­gen mit 17.300 Mega­watt Ener­gie fast so viel, wie alle Atom­kraft­wer­ke zusam­men­ge­nom­men“, sagt Mecht­hild Heil, die Ver­brau­cher­schutz­be­auf­trag­te der CDU/C­­SU-Frak­­ti­on. „Fast 40 Pro­zent die­ser Leis­tung kam allei­ne im letz­ten Jahr hin­zu. Um sich per­sön­lich ein Bild die­ser boo­men­den Bran­che zu machen, besuch­te die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te aus Ahr­wei­ler und May­­en-Koblenz die Fir­ma VIVA SOLAR, den größ­ten Solar­be­trieb in ihrem Wahl­kreis. Die CDU-Poli­­ti­­ke­­rin dis­ku­tier­te mit den Geschäfts­füh­rern Chris­ti­an Stin­ner und Tho­mas Zmel­ty über Aus­wir­kun­gen der anste­hen­den Ener­gie­wen­de, die För­de­rung erneu­er­ba­rer Ener­gien sowie die Not­wen­dig­keit Öko­strom spei­cher­fä­hig und damit län­ger nutz­bar zu machen. Der mit­ten­stän­di­sche Betrieb instal­lier­te allein im letz­ten Jahr mehr als 600 Pho­­to­­vol­­ta­ik-Anla­­gen und hat einen Jah­res­um­satz von rund 10 Millionen.Mechthild Heil, Mit­glied im Aus­schuss Land­wirt­schaft, Ernäh­rung und Ver­brau­cher­schutz, erklär­te: „Beim Umstieg auf erneu­er­ba­re Ener­gien kommt der Erzeu­gung von Strom aus Son­nen­en­er­gie eine wich­ti­ge Rol­le zu. Die Son­ne über Deutsch­land lie­fert jähr­lich eine Ener­gie­men­ge, die unse­ren Ener­gie­be­darf um etwa das 80-fache über­steigt.“ Eine posi­ti­ve Reso­nanz von Sei­ten der Solar­an­la­gen­bau­er gab es zur Neu­fas­sung des Erneu­er­­ba­­re-Ener­­gien-Gese­t­­zes. Vor allem die Rege­lung, den von pri­va­ter Hand sel­ber erzeug­ten Öko­strom mit 12 Cent pro Kilo­watt­stun­de zu för­dern, fand Zustim­mung. Dadurch wird das Strom­netz ent­las­tet und jeder Bür­ger mit Solar­an­la­gen aktiv an der Ener­gie­wen­de beteiligt.Auch die Spei­cher­fä­hig­keit von Solar­ener­gie war ein wich­ti­ges The­ma. Bereits heu­te ist die Spei­che­rung von Strom aus erneu­er­ba­rer Ener­gie in begrenz­tem Umfang mög­lich. Pump­spei­cher­wer­ke sind bereits jetzt wirt­schaft­lich. Den­noch sind neue tech­no­lo­gi­sche Ent­wick­lun­gen nötig, um neue Ener­gie­spei­cher markt­fä­hig zu machen. Mit der ”För­der­initia­ti­ve Ener­gie­spei­cher” unter­stützt es die Bun­des­re­gie­rung, dass meh­re­re Spei­cher­tech­no­lo­gien für Strom, Wär­me und ande­re Ener­gie­trä­ger erforscht und ent­wi­ckelt werden.Etliche Tech­no­lo­gien sind noch im Grund­la­gen­sta­di­um oder in der Ent­wick­lungs­pha­se, etwa soge­nann­te RedoxFlow-Bat­­te­­ri­en oder die Umwand­lung von erneu­er­bar erzeug­tem Strom in spei­cher­ba­re che­mi­sche Ener­gie wie Was­ser­stoff oder Methan. Mecht­hild Heil ist sich mit den Geschäfts­füh­rern von VIVA SOLAR einig: „Bereits auf der Inter­so­lar, der welt­größ­ten Solar­mes­se, war die Spei­che­rung das Zukunfts­the­ma. In eini­gen Jah­ren wird es hier kos­ten­de­cken­de Lösun­gen geben. Und bereits jetzt sind Inves­ti­tio­nen in Solar­tech­nik immer auch ein Kon­junk­tur­pro­gramm für das hei­mi­sche Hand­werk und den Mittelstand .“