25. Okto­ber 2011

Mechthild Heil bedauert Standort-Aus für Bad Neuenahr-Ahrweiler — Mayen wird hingegen um 470 Dienstposten aufwachsen: Bundeswehrreform war unumgänglich

Als „sehr bedau­er­lich“ bezeich­net die CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Mecht­hild Heil, dass der Stand­ort Bad Neu­en­­ahr-Ahr­­wei­­ler im Zuge der Bun­des­wehr­re­form geschlos­sen wer­den soll. Leich­te Ein­bu­ßen von 910 auf 870 Dienst­pos­ten hat der Stand­ort in Graf­­schaft-Gel­s­­dorf zu ver­zeich­nen, eben­so Ander­nach von 190 auf 150 , wäh­rend der Stand­ort May­en von 570 auf 1040 Dienst­pos­ten auf­wächst. „In der Gesamt­schau bleibt unse­re Bun­des­tags­wahl­kreis damit ein wich­ti­ger Bun­des­wehr­stand­ort und muss lan­ge nicht so hohe Ein­bu­ßen ver­zeich­nen wie ande­re Regio­nen in Deutsch­land und Rhein­­land-Pfalz,“ so Mecht­hild Heil.[MEHR]Ver­ständ­nis hat Mecht­hild Heil für die Betrof­fen­heit in der Stadt Bad Neu­en­­ahr-Ahr­­wei­­ler, wo lei­der eine jahr­zehn­te­lan­ge Bun­­­des­­wehr-Tra­­di­­ti­on ende. Nun gehe es vor allem dar­um, den Weg­fall des Stand­orts und der Dienst­pos­ten mög­lichst sozi­al­ver­träg­lich auszugestalten.Positiv bewer­tet die CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­net den Gesamt­an­satz der Reform. „Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter de Mai­ziè­re hat eine umfas­sen­de Reform für die Bun­des­wehr der Zukunft prä­sen­tiert. Mit dem wei­ter­hin breit ange­leg­ten mili­tä­ri­schen Fähig­keits­spek­trum wird die Bun­des­wehr den viel­fäl­ti­gen Anfor­de­run­gen, die sich einer Armee heu­te und in Zukunft stel­len, gerecht. Ihre Aus­stat­tung und der Per­so­nal­um­fang sind dem inter­na­tio­na­len Stel­len­wert und dem Gewicht unse­res Lan­des ange­mes­sen. Auch in Zukunft wird die Bun­des­wehr ein ver­läss­li­cher und leis­tungs­fä­hi­ger Part­ner im Bünd­nis sein. Mit der Reform erhält sie zugleich das sicher­heits­po­li­ti­sche Fun­da­ment für ihren not­wen­di­gen Umbau.“