22. Dezem­ber 2011

CDU-Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil und Bürgermeister Guido Orthen besprechen Lage nach Schließungsbeschluss – Stadt soll in den Besitz der Grundstücke gelangen — Zukunft der Bundeswehrliegenschaften in Bad Neuenahr-Ahrweiler schnell klären

Über die Lage nach dem Auf­lö­sungs­be­schluss zum Bun­des­wehr­stand­ort in Bad Neu­en­­ahr-Ahr­­wei­­ler bespra­chen sich jetzt die CDU-Bun­­­des­­tags-abge­­or­d­­ne­­te Mecht­hild Heil und Bür­ger­meis­ter Gui­do Orten. Einig waren sich bei­de, dass dies ein her­ber Schlag für die Kreis­stadt sei und vor allem der Ver­lust der Arbeits­plät­ze schwer wie­ge. Umso wich­ti­ger sei es, so Heil und Orthen, dass mög­lichst schnell Klar­heit über den Zeit­raum des Abbaus des Stand­or­tes geschaf­fen wer­de. Ins­be­son­de­re unter­stützt Heil das Ansin­nen der Stadt, die Gestal­tungs­ho­heit über die wei­te­re Nut­zung von Lie­gen­schaft und Gelän­de zu erhal­ten.[MEHR]Es ist zu erwar­ten, so Mecht­hild Heil, dass die Bun­des­an­stalt für Immo­bi­li­en­auf­ga­ben (BIMA) den Auf­trag erhält, die Lie­gen­schaft nach dem Aus­zug der Bun­des­wehr zu ver­wer­ten. Es muss nach Ansicht der CDU-Par­la­­men­­ta­­rie­­rin gelin­gen, dass die Stadt den ers­ten Zugriff erhält, um eine mög­lichst sinn­vol­le Fol­ge­nut­zung im Sin­ne der Kom­mu­ne und ihrer Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zu errei­chen. Dabei kön­nen nach Ansicht Heils sicher auch Erfah­run­gen ande­rer Kom­mu­nen im Wahl­kreis her­an­ge­zo­gen wer­den; so etwa die aus der Umwand­lung des ehe­ma­li­gen Hee­res­flie­ger­flug­plat­zes in Men­dig, der 2007 geschlos­sen wur­de. Gui­do Orthen und Mecht­hild Heil erwar­ten auch vom Land Rhein­­land-Pfalz Unter­stüt­zung bei den Bemü­hun­gen um eine sinn­vol­le Trans­for­ma­ti­on des Stand­or­tes in eine zivi­le Nutzung.Die CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te will sich auch mit ande­ren Kol­le­gen im Deut­schen Bun­des­tag, in deren Wahl­kreis eben­falls Bun­des­wehr­stand­or­te geschlos­sen wer­den, zu einer Arbeits­grup­pe zusam­men­schlie­ßen. Dabei soll neben dem Erfah­rungs­aus­tausch vor allem die For­mu­lie­rung gemein­sa­mer Posi­tio­nen gegen­über dem Bun­des­ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter ste­hen, damit die Bun­des­wehr­re­form sozi­al­ver­träg­lich und in mög­lichs­te brei­tem Kon­sens mit den Stand­ort­kom­mu­nen von­stat­ten­ge­hen kann.