CDU-Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil und Bürgermeister Guido Orthen besprechen Lage nach Schließungsbeschluss – Stadt soll in den Besitz der Grundstücke gelangen — Zukunft der Bundeswehrliegenschaften in Bad Neuenahr-Ahrweiler schnell klären

Über die Lage nach dem Auflö­sungs­beschluss zum Bun­deswehr­stan­dort in Bad Neue­nahr-Ahrweil­er besprachen sich jet­zt die CDU-Bun­destags-abge­ord­nete Mechthild Heil und Bürg­er­meis­ter Gui­do Orten. Einig waren sich bei­de, dass dies ein her­ber Schlag für die Kreis­stadt sei und vor allem der Ver­lust der Arbeit­splätze schw­er wiege. Umso wichtiger sei es, so Heil und Orthen, dass möglichst schnell Klarheit über den Zeitraum des Abbaus des Stan­dortes geschaf­fen werde. Ins­beson­dere unter­stützt Heil das Ansin­nen der Stadt, die Gestal­tung­shoheit über die weit­ere Nutzung von Liegen­schaft und Gelände zu erhalten.[MEHR]Es ist zu erwarten, so Mechthild Heil, dass die Bun­de­sanstalt für Immo­bilien­auf­gaben (BIMA) den Auf­trag erhält, die Liegen­schaft nach dem Auszug der Bun­deswehr zu ver­w­erten. Es muss nach Ansicht der CDU-Par­la­men­tari­erin gelin­gen, dass die Stadt den ersten Zugriff erhält, um eine möglichst sin­nvolle Fol­genutzung im Sinne der Kom­mune und ihrer Bürg­erin­nen und Bürg­er zu erre­ichen. Dabei kön­nen nach Ansicht Heils sich­er auch Erfahrun­gen ander­er Kom­munen im Wahlkreis herange­zo­gen wer­den; so etwa die aus der Umwand­lung des ehe­ma­li­gen Heeres­fliegerflug­platzes in Mendig, der 2007 geschlossen wurde. Gui­do Orthen und Mechthild Heil erwarten auch vom Land Rhein­land-Pfalz Unter­stützung bei den Bemühun­gen um eine sin­nvolle Trans­for­ma­tion des Stan­dortes in eine zivile Nutzung.Die CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete will sich auch mit anderen Kol­le­gen im Deutschen Bun­destag, in deren Wahlkreis eben­falls Bun­deswehr­stan­dorte geschlossen wer­den, zu ein­er Arbeits­gruppe zusam­men­schließen. Dabei soll neben dem Erfahrungsaus­tausch vor allem die For­mulierung gemein­samer Posi­tio­nen gegenüber dem Bun­desvertei­di­gungsmin­is­ter ste­hen, damit die Bun­deswehrreform sozialverträglich und in möglich­ste bre­it­em Kon­sens mit den Stan­dortkom­munen von­stat­tenge­hen kann.