6. Febru­ar 2012

Mechthild Heil besuchte Polizeiautobahnstation in Mendig — Bisheriger Standort bietet Möglichkeiten für Zusammenführung

Eine hoch­ran­gi­ge Dele­ga­ti­on der CDU-Lan­d­­tags­­­frak­­ti­on Rhein­­land-Pfalz besuch­te jetzt die Poli­zei­au­to­bahn­sta­ti­on (PASt) in Men­dig, um sich über die aktu­el­le Situa­ti­on der Dienst­stel­le zu infor­mie­ren. Auf Initia­ti­ve der Wahl­kreis­ab­ge­ord­ne­ten Hedi The­len MdL waren Land­tags­vi­ze­prä­si­dent Heinz-Her­­mann Schna­bel, der poli­zei­po­li­ti­sche Spre­cher der Christ­de­mo­kra­ten Mat­thi­as Lam­mert sowie die MdL´s Alex­an­der Licht und Horst Gies gekom­men. Auch der Men­di­ger Ver­bands­bür­ger­meis­ter Jörg Lem­pertz sowie die CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Mecht­hild Heil nah­men an der Bespre­chung teil. Emp­fan­gen wur­den die Gäs­te vom Ers­ten Poli­zei­haupt­kom­mis­sar Theo Als­bach, Lei­ter der PASt Men­dig und Jür­gen Mosen, dem Stell­ver­tre­ter des Poli­zei­prä­si­den­ten in Koblenz. Dienst­be­zirk der Poli­zei­au­to­bahn­sta­ti­on Men­dig sind die A 61 zwi­schen der Lan­des­gren­ze NRW und der Anschluss­stel­le Koblenz-Met­­ter­­nich auf einer Stre­cken­län­ge von 56 Kilo­me­tern, ein­schließ­lich der bei­den Auto­bah­nen A 571 (Sin­zig) und der A 573 (Bad Neu­en­­ahr-AW). Die Ver­kehrs­be­las­tung der A 61 liegt im nörd­li­chen Bereich der Poli-zei­au­­to­­bahn­sta­­ti­on durch­schnitt­lich bei bis zu 74.000 Fahr­zeu­gen in 24 Stun­den bei einem Schwer­ver­kehrs­an­teil von 25 Prozent.Hintergrund der Visi­te war vor allem die Absicht der Lan­des­re­gie­rung, im Zuge der Poli­zei­re­form die Zahl der Auto­bahn­po­li­zei­sta­tio­nen zu ver­rin­gern. Die Auto­bahn­po­li­zei soll in die­sem Zuge ent­spre­chend der Ver­kehrs­strö­me opti­miert wer­den. Die Poli­zei­au­to­bahn­sta­tio­nen Men­dig, Kai­ser­sesch und Emmels­hau­sen aus dem Poli­zei­prä­si­di­um Koblenz, sol­len am Koblen­zer Kreuz zen­tral zu einer neu­en PASt Koblenz zusam­men­ge­führt wer­den. Rechts­rhei­nisch ist die Zusam­men­füh­rung der PASt Fern­thal mit der PASt Mon­ta­baur am Stand­ort Mon­ta­baur geplant.„Die Auf­lö­sung der Poli­zei­dienst­stel­le wäre ein her­ber Ver­lust für Men­dig und die gesam­te Regi­on und wür­de mit Blick auf die aus­­­ge-zeich­­ne­­te Zusam­men­ar­beit mit den Poli­zei­in­spek­tio­nen May­en und Ander­nach sowie der benach­bar­ten Auto­bahn­meis­te­rei Men­dig zwangs­läu­fig zu einer erheb­li­chen Ver­schlech­te­rung der Sicher­heits­si­tua­ti­on, vor allem zu den Wochen­end- und Nacht­zei­ten füh­ren“, so Bür­ger­meis­ter Jörg Lem­pertz. Hedi The­len MdL kri­ti­sier­te an den Plä­nen der Lan­des­re­gie­rung, dass eine funk­tio­nie­ren­de und aus­bau­fä­hi­ge Dienst­stel­le in Men­dig auf­ge­ge­ben und dafür mit Mil­­lio­­nen­­be­­trä-gen eine völ­lig neue Dienst­stel­le gebaut wer­den soll. „Und das nur 16 Kilo­me­ter und knapp zehn Auto­mi­nu­ten von Men­dig ent­fernt,“ so die CDU-Abge­­or­d­­ne­­te, „Das passt nicht in die Zeit, in der Spar­sam­keit gera­de in der Lan­des­po­li­tik das höchs­te Gebot ist“.Die Christ­de­mo­kra­ten the­ma­ti­sier­ten vor Ort auch die aus ihrer Sicht unzu­rei­chen­de Per­so­nal­aus­stat­tung der Poli­zei in Rhein­­land-Pfalz, die auch mit dazu füh­re, dass die PASt-Zusam­­men­­le­­gung nötig ist. Ansons­ten wäre der Fünf-Schich­t­­be­­trieb nicht mehr auf­recht zu erhalten.