Sorgen kurz vor Schulbeginn — Bundestagsabgeordnete spricht mit besorgten Eltern über die Neuregelung des Transports zur Landesschule für Blinden und Sehbehinderte in Neuwied

Auf Grund eines Urteils des Oberver­wal­tungs­gerichts vom 23. Okto­ber 2010 ist der Land­kreis Neuwied für die Beförderung aller Schulkinder der Lan­dess­chule für Blinde und Sehbe­hin­derte Neuwied zuständig. Denn bish­er war Land­kreis, in dem die Kinder wohnen, für den Trans­port zuständig und mussten auch die Kosten tra­gen. Ab dem Schul­jahr 2012/2013 ist nun der Land­kreis für den Trans­port zuständig, in dem sich die Schule befind­et, also Neuwied. Aus diesem Grund wurde der Trans­port neu aus­geschrieben und andere Unternehmen beka­men den Zuschlag.[MEHR]Die Wahlkreis­ab­ge­ord­nete für Ahrweil­er/­Mayen-Koblenz, Mechthild Heil MdB, sprach mit betrof­fe­nen Eltern, deren Kinder nun von einem anderen Busun­ternehmen zur Lan­dess­chule befördert wer­den. Im Gespräch mit der Wahlkreis­ab­ge­ord­neten beton­ten die Eltern, wie wichtig der per­sön­liche Kon­takt für die Kinder ist. Fahrer und Begleit­per­son müssen die Kinder ken­nen, um auf ihre speziellen Bedürfnisse einge­hen zu kön­nen. Die kör­per­lichen- geisti­gen Behin­derun­gen der Kinder seien sehr unter­schiedlich und beschränk­ten sich nicht nur auf fehlen­des Sehver­mö­gen. Die Eltern machen sich Sor­gen, dass die Kinder von den neuen Busun­ternehmen nicht mehr so indi­vidu­ell betreut wer­den, wie zuvor. Mit der Bitte, den Sachver­halt noch ein­mal zu prüfen, ist die Bun­destagsab­ge­ord­nete an den Lan­drat von Neuwied, Rain­er Kaul, herange­treten.