Sportpolitiker Mechthild Heil MdB und Guido Ernst MdL für Barrierefreiheit — CDU-Gesprächskreis „Sport“ fordert bessere Inklusion

Der Gespräch­skreis „Sport“ der CDU Deutsch­lands hat bei sein­er jüng­sten Sitzung in Berlin eine bessere Inklu­sion von Men­schen mit Behin­derun­gen gefordert. Dieser Forderung schlossen sich auch Gui­do Ernst MdL, sport­poli­tis­ch­er Sprech­er der CDU-Land­tags­frak­tion Rhein­land-Pfalz, und Mechthild Heil MdB, Mit­glied im Sportauss­chuss des Deutschen Bun­destages an. Dieses Ziel bet­tet sich auch in all­ge­meine gesellschaft­poli­tis­che Auf­gaben­stel­lun­gen ein: die UN-Kon­ven­tion über die Rechte behin­dert­er Men­schen ist am 3. Mai 2008 in Deutsch­land in Kraft getreten. Damit hat sich Deutsch­land verpflichtet, die Rah­menbe­din­gun­gen dafür zu schaf­fen, dass Men­schen mit Behin­derun­gen ihr Recht auf Teil­habe an allen gesellschaftlichen Prozessen ver­wirk­lichen kön­nen. Poli­tik­er, Experten und Betrof­fene disku­tierten beim Gespräch­skreis „Sport“ über die Frage, wie es gelin­gen kann, dass Men­schen mit und ohne Behin­derung im Schul‑, Freizeit- und Spitzen­sport gemein­sam in Bewe­gung kom­men. „Die über­aus erfol­gre­ichen Par­a­lymp­is­chen Spiele 2012 in Lon­don haben die Leis­tun­gen des Behin­derten­sports noch stärk­er in den öffentlichen Fokus gerückt“, betonte der stel­lvertre­tende Vor­sitzende des Gespräch­skreis­es, Eber­hard Gienger.Die Teil­nehmer waren sich darin einig, dass der Sport eine wichtige Vor­re­it­er­rolle für eine inklu­sive Gesellschaft spie­len kann. Zugle­ich müsse es aber auch darum gehen, einen behut­samen, ver­lässlichen und nach­halti­gen Weg zu ihrer Ver­wirk­lichung einzuschla­gen. Als Voraus­set­zung hier­für nan­nten Gui­do Ernst und Mechthild Heil zwei zen­trale Punk­te: „Zum einen muss es gelin­gen, das Bewusst­sein der bre­it­en Öffentlichkeit für das tägliche Leben von Men­schen mit Behin­derun­gen zu schär­fen. Zum anderen muss Bar­ri­ere­frei­heit im Sport, aber auch in der öffentlichen Infra­struk­tur vor­angetrieben wer­den.“ Inklu­sion sei eine große Her­aus­forderung für alle staatlichen Ebe­nen, die nicht zum Null-Tarif zu haben sei, waren sich die Teil­nehmer einig.