14. März 2013

Jahreshauptversammlung der KPV Mayen-Koblenz- Neuwahlen zum Vorstand — Überzeugender Auftritt der Bundestagsabgeordneten Mechthild Heil und Dr. Michael Fuchs

Frei­tag Abend in Wel­ling: In einer guten Stun­de wähl­te die Kreis­ver­samm­lung der Kom­mu­nal­po­li­ti­schen Ver­ei­ni­gung der CDU May­­en-Koblenz einen neu­en Vor­stand. Bern­hard Mau­el bleibt Vor­sit­zen­der mit sei­nen Stell­ver­tre­tern Rudi Börsch und Jörg Lem­pertz. Auch das bewähr­te Team wur­de mit bes­ten Ergeb­nis­sen wie­der­ge­wählt. Neu im Vor­stand ist Karin Schütz aus Val­len­dar. Schnell über die Büh­ne gin­gen auch die umfang­rei­chen Dele­gier­ten­wah­len für Bezirks- und Lan­des­ver­samm­lung. Die KPV MYK ist der größ­te Teil­ver­band im Land. Er umfasst alle CDU-Bür­­ger­­meis­­ter, Rats­mit­glie­der und kom­mu­na­le Akteu­re und küm­mert sich von Kom­mu­nal­fi­nan­zen bis ‑reform, von Abfall­wirt­schaft bis Zer­ti­fi­zie­rung. Höhe­punkt des Abends war aber zwei­fel­los der Gemein­schafts­auf­tritt der bei­den Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten der Wahl­krei­se Ahrweiler/Mayen und Koblenz. Micha­el Fuchs, Wirt­schafts­po­li­ti­ker, Finanz­fach­mann und Mit­tel­stands­ex­per­te erklär­te die Ent­wick­lung der Ener­gie­wirt­schaft und der Sozi­al­ver­si­che­rungs­sys­te­me. Er for­der­te eine Sen­kung der Belas­tung der Bür­ger­schaft bei der von der frü­he­ren rot-grü­­nen Regie­rung Schrö­­der-Tri­t­­tin beschlos­se­nen Ener­gie­ein­spa­rungs­be­las­tung und der Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge auf­grund mil­li­ar­den­schwe­rer Rück­la­gen der Gesell­schaf­ten. Mecht­hild Heil, Ver­brau­cher­schutz­be­auf­trag­te der CDU/CSU sprach sich für eine ver­kraft­ba­re Sen­kung der Ein­spei­se­ver­gü­tun­gen für Win­d­­kraft- und Solar­an­la­gen und eine Redu­zie­rung der Lis­te der EEG-befrei­­ten Unter­neh­men und Ein­rich­tun­gen aus. Nur, wer im inter­na­tio­na­len Wett­be­werb steht, darf von die­ser Aus­nah­me pro­fi­tie­ren. Mecht­hild Heil wand­te sich auch gegen die von der EU kürz­lich erleich­ter­te wei­te­re Pri­va­ti­sie­rung der Was­ser­ver­sor­gung. Unser wich­tigs­tes Lebens­mit­tel muss unter öffent­li­cher Kon­trol­le blei­ben. Schließ­lich for­der­te sie Kon­se­quen­zen aus dem Pfer­de­fleisch­skan­dal, warn­te aber vor den reflex­ar­ti­gen For­de­run­gen nach mehr Kon­trol­le, die, ohne­hin nicht erfüll­bar, im Übri­gen vom Steu­er­zah­ler zu bezah­len, nur Schein­si­cher­heit bie­ten. Es geht viel­mehr dar­um, dass Han­del und Her­stel­ler das Ver­trau­en der Ver­brau­cher wie­der gewin­nen müssen.Die leb­haf­te Dis­kus­si­on des Abends bewies, dass bei­de Abge­ord­ne­te zum Spit­zen­per­so­nal in der Bun­des­po­li­tik gehören.