Jahreshauptversammlung der KPV Mayen-Koblenz- Neuwahlen zum Vorstand — Überzeugender Auftritt der Bundestagsabgeordneten Mechthild Heil und Dr. Michael Fuchs

Fre­itag Abend in Welling: In ein­er guten Stunde wählte die Kreisver­samm­lung der Kom­mu­nalpoli­tis­chen Vere­ini­gung der CDU Mayen-Koblenz einen neuen Vor­stand. Bern­hard Mauel bleibt Vor­sitzen­der mit seinen Stel­lvertretern Rudi Börsch und Jörg Lem­pertz. Auch das bewährte Team wurde mit besten Ergeb­nis­sen wiedergewählt. Neu im Vor­stand ist Karin Schütz aus Val­len­dar. Schnell über die Bühne gin­gen auch die umfan­gre­ichen Delegierten­wahlen für Bezirks- und Lan­desver­samm­lung. Die KPV MYK ist der größte Teil­ver­band im Land. Er umfasst alle CDU-Bürg­er­meis­ter, Ratsmit­glieder und kom­mu­nale Akteure und küm­mert sich von Kom­mu­nal­fi­nanzen bis ‑reform, von Abfall­wirtschaft bis Zer­ti­fizierung. Höhep­unkt des Abends war aber zweifel­los der Gemein­schaft­sauftritt der bei­den Bun­destagsab­ge­ord­neten der Wahlkreise Ahrweiler/Mayen und Koblenz. Michael Fuchs, Wirtschaft­spoli­tik­er, Finanz­fach­mann und Mit­tel­stand­sex­perte erk­lärte die Entwick­lung der Energiewirtschaft und der Sozialver­sicherungssys­teme. Er forderte eine Senkung der Belas­tung der Bürg­er­schaft bei der von der früheren rot-grü­nen Regierung Schröder-Trit­tin beschlosse­nen Energieeinsparungs­be­las­tung und der Kranken­ver­sicherungs­beiträge auf­grund mil­liar­den­schw­er­er Rück­la­gen der Gesellschaften. Mechthild Heil, Ver­brauch­er­schutzbeauf­tragte der CDU/CSU sprach sich für eine verkraft­bare Senkung der Ein­spei­sev­ergü­tun­gen für Wind­kraft- und Solaran­la­gen und eine Reduzierung der Liste der EEG-befre­it­en Unternehmen und Ein­rich­tun­gen aus. Nur, wer im inter­na­tionalen Wet­tbe­werb ste­ht, darf von dieser Aus­nahme prof­i­tieren. Mechthild Heil wandte sich auch gegen die von der EU kür­zlich erle­ichterte weit­ere Pri­vatisierung der Wasserver­sorgung. Unser wichtig­stes Lebens­mit­tel muss unter öffentlich­er Kon­trolle bleiben. Schließlich forderte sie Kon­se­quen­zen aus dem Pfer­de­fleis­chskan­dal, warnte aber vor den reflexar­ti­gen Forderun­gen nach mehr Kon­trolle, die, ohne­hin nicht erfüll­bar, im Übri­gen vom Steuerzahler zu bezahlen, nur Schein­sicher­heit bieten. Es geht vielmehr darum, dass Han­del und Her­steller das Ver­trauen der Ver­brauch­er wieder gewin­nen müssen.Die leb­hafte Diskus­sion des Abends bewies, dass bei­de Abge­ord­nete zum Spitzen­per­son­al in der Bun­de­spoli­tik gehören.