Verbraucherschutzbeauftragte Mechthild Heil MdB (CDU) begrüßt Ende der Übergangsregelung für Warteschleifen — Warteschleifen ab sofort kostenlos

Ab Sam­stag sind Warteschleifen bei Son­der­rufnum­mern für Ver­braucherin­nen und Ver­brauch­er kosten­los. Dazu erk­lärt die Ver­brauch­er­schutzbeauf­tragte der CDU/C­SU-Bun­destags­frak­tion, Mechthild Heil MdB: „Warteschleifen sind ab dem 1. Juni grund­sät­zlich kosten­los. Der Ver­brauch­er zahlt bei Son­der­rufnum­mern nur noch, wenn sein Anruf auch tat­säch­lich bear­beit­et wird. Vere­inzelt wur­den Ver­brauch­er bewusst in teuren Warteschleifen gehal­ten und mussten so viel Geld für keine Leis­tung zahlen. Dem haben wir mit der Nov­el­le des Telekom­mu­nika­tion­s­ge­set­zes einen Riegel vorgeschoben. Die Neuregelung zu den Warteschleifen war bere­its im let­zten Jahr in Kraft getreten, seit­dem galt eine Über­gangsregelung, in der die ersten zwei Minuten eines Anrufs auf ein­er Son­der­rufnum­mer kosten­los sein mussten – unab­hängig davon, ob der Anrufer in dieser Zeit warten musste oder nicht.Warteschliefen kön­nen weit­er­hin kostenpflichtig sein, wenn: ein Anruf aus dem Fes­t­netz kommt, denn dann gilt weit­er­hin der Ort­starif. Bei Son­der­rufnum­mern, wenn ein Fest­preis vorge­se­hen ist und bei Anrufen mit dem Handy. Für Let­zteres sind die ersten 30 Sekun­den generell kosten­los. Nachge­lagerte Warteschleifen bei Anrufen aus dem Mobil­funknetz sind von nun an ver­boten. Die Ver­brauch­er müssen zudem informiert wer­den, wie lange sie voraus­sichtlich in der Warteschleife warten müssen. Die Betreiber, die diesen Vor­gaben nicht Folge leis­ten, kön­nen von der Bun­desnet­za­gen­tur mit Bußgeldern bis zu 100.000 Euro belegt werden.Mit der Neuregelung zu den Warteschleifen sor­gen wir dafür, dass Ver­braucherin­nen und Ver­brauch­er noch bess­er vor unser­iösen Geschäft­sprak­tiken und Abzocke geschützt wer­den.“