Sieben Fußfälle“-Kreuzweg gehört zu den ältesten Stationswegen in ganz Deutschland — Mechthild Heil MdB (CDU) unterstützt Erhalt historischer Andernacher Bildstöcke

Die CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete Mechthild Heil freut sich, dass sie den Erhalt der his­torischen Ander­nach­er Bild­stöcke unter­stützen kann. Ein nen­nenswert­er Betrag floss jet­zt in die Restau­ra­tion der mit­te­lal­ter­lichen Kreuzwegsta­tion. Vor Ort informierte sie sich jet­zt mit Bürg­er­meis­ter Claus Peitz über die Fortschritte. Der jet­zt kon­servierte und restau­ri­erte Bild­stock an der „Koblenz­er Straße“ in Ander­nach gehört zu einem aus sieben Sta­tio­nen beste­hen­den Kreuzweg. Dieser Weg führte ursprünglich ver­mut­lich von der Klosterkirche der Franziskan­er — heute Chris­tuskirche — zu den „Drei Kreuzen“, die den Abschluss dieses Prozes­sion­sweges östlich der mit­te­lal­ter­lichen Stadt­mauer bilde­ten. Von den ehe­mals sieben Sta­tio­nen wurde die am besten erhal­tene durch den Restau­ra­tor Olaf Pung fach­män­nisch so behan­delt, dass das beein­druck­ende Stein­bild auch noch den näch­sten Gen­er­a­tio­nen erhal­ten bleibt.Dieser „Sieben Fußfälle“-Kreuzweg gehört zu den ältesten Sta­tion­swe­gen in ganz Deutsch­land und wurde um das Jahr 1500 geschaf­fen. Für den ersten noch erhal­te­nen Bild­stock, der in der Burgmauer an der Hochstraße ein­ge­lassen ist, liegt mit dem Jahr 1499 sog­ar ein konkretes Datum sein­er Anfer­ti­gung vor. Heil freut sich, dass damit his­torisch bedeut­same Zeug­nisse der Ver­gan­gen­heit ihrer Heimat­stadt Ander­nach erhal­ten wer­den kön­nen. Die CDU-Poli­tik­erin ver­weist aber auch darauf, dass noch weit­ere Bild­stöcke zur Restau­rierung anste­hen und dafür weit­ere Geld­mit­tel gebraucht wer­den.