25. Juni 2013

CDU-Bundes‑, Landes- und Kommunalpolitiker informieren sich vor Ort über B 266 Ahrquerung der in Lohrsdorf – Verkehrsminister Ramsauer: „Land soll Projekt melden!“ — Entlastung von Lohrsdorf ist zwingend und unumgänglich

Im Rah­men eines Orts­ter­mins im Stadt­teil Lohrs­dorf infor­mier­ten sich CDU-Bun­­­des‑, Lan­­des- und Kom­mu­nal­po­li­ti­ker jetzt über den aktu­el­len Sach­stand der Ahr­que­rung der Bun­de­stra­ße 266. Mecht­hild Heil MdB, Horst Gies MdL, Gui­do Ernst MdL, Land­rat Dr. Jür­gen Pföh­ler, Bür­ger­meis­ter Gui­do Orthen und Orts­vor­ste­her Hans-Jür­­gen Juchem hat­ten dabei eine kla­re und ein­deu­ti­ge Bot­schaft: das Pro­jekt gehört erneut in den vor­dring­li­chen Bedarf des Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plans und muss so schnell wie mög­lich gebaut wer­den! Hef­tig kri­ti­sier­ten die Christ­de­mo­kra­ten dabei die rot-grü­­ne Lan­des­re­gie­rung in Rhein­­land-Pfalz, die das Pro­jekt nicht mehr beim Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter für den neu­en Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plan ange­mel­det hat. „Dies hat offen­sicht­lich rein ideo­lo­gi­sche Grün­de“, führt die CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Mecht­hild Heil aus, „ein vor­geb­lich schüt­zens­wer­tes und aus­ge­wie­se­nes FFH-Gebie­­tes wird in Mainz vor­ge­scho­ben, um die Ent­las­tung von Lohrs­dorf zu ver­hin­dern.“ Ein umwelt­ver­träg­li­cher Stra­ßen­bau über weni­ger als 200 Meter Ahr­que­rung dürf­te doch im Inter­es­se der durch die geschil­der­ten Immis­sio­nen stark belas­te­ten Bür­ger mög­lich sein, ergänzt Orts­vor­ste­her Hans-Jür­­gen Juchem. Und wei­ter „Es ist schon erstaun­lich, mit wel­cher Selbst­ver­ständ­lich­keit und Igno­ranz die Grü­nen pos­tu­lie­ren, dass die Lohrs­dor­fer doch ein­fach bis zum Sankt Nim­mer­leins­tag Lärm, Dreck und Gefah­ren­po­ten­zi­al von über 23.000 Fahr­zeu­gen pro Tag ertra­gen und den zu erwar­ten­den Ver­kehrs­zu­wachs nach Besei­ti­gung des Nadel­öhrs Heer­stra­ße in Bad Neuen­ahr in zwei Jah­ren schick­sals­er­ge­ben hin­neh­men sollen.“Mechthild Heil hat die­se Fra­ge nun auch mit Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Peter Ram­sau­er (CSU) in Ber­lin per­sön­lich erör­tert. Ent­ge­gen der Dar­stel­lung der rot-grü­­nen Lan­des­re­gie­rung stimmt es laut Ram­sau­er nicht, dass der Bund nur noch im Bestand inves­tie­re und kei­ne Neu­bau­stre­cken mehr mög­lich sei­en. Das Land sol­le die Maß­nah­me mel­den, wenn der dring­li­che Bedarf vor­han­den sei. „Und dar­an kann es wohl kei­nen Zwei­fel geben“, ergänzt Mecht­hild Heil.Nach dem Bau der Orts­um­ge­hung Bad Neuen­ahr im Zuge der B 266 steht die Ent­las­tung des Stadt­teils Lohrs­dorf ganz oben auf der Lis­te der not­wen­di­gen Stra­ßen­bau­maß­nah­men im Kreis. Der gesam­te Ziel­ver­kehr in die Rich­tun­gen Sin­zig, Koblenz und Bonn nimmt am Ende der bestehen­den Orts­um­ge­hung in Hei­mers­heim den Weg durch den klei­nen Ort. Bau­lich gese­hen sind nach über­ein­stim­men­der Mei­nung die bes­ten Vor­aus­set­zun­gen bereits geschaf­fen, denn an der Auto­bahn­ab­fahrt Sin­zig, die bis­lang in Rich­tung Hei­mers­heim und Bad Neuen­ahr führt, ist ein Abzweig Rich­tung Sin­zig bereits vor­ge­se­hen. Die Anram­pung ist durch Erd­auf­schüt­tun­gen schon vor­be­rei­tet. Eine Que­rung der Ahr außer­halb der Orts­la­ge von Lohrs­dorf und eine Anbin­dung an die B 266 vor Bad Boden­dorf ist auch unter Umwelt­ge­sichts­punk­ten pro­blem­los möglich.