30. Juli 2013

Mechthild Heil MdB (CDU) begrüßt Ausbau der Kinderbetreuungsangebote — Mehr Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung

Ab dem 1. August 2013 haben Kin­der unter 3 Jah­ren den gesetz­li­chen Anspruch auf einen Kita-Platz. Alter­na­tiv kön­nen die Eltern auch ein Betreu­ungs­geld erhal­ten, wenn sie die Betreu­ung ihres Kin­des selbst orga­ni­sie­ren. Dar­auf macht jetzt die CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Mecht­hild Heil auf­merk­sam. Für den Aus­bau der Kin­der­krip­pen­be­treu­ung stellt der Bund den Län­dern bis 2014 zusätz­lich 3 Mil­li­ar­den Euro zur Ver­fü­gung. Und das mit Erfolg. Denn zum 1. August ste­hen laut Fami­li­en­mi­nis­te­ri­um sogar mehr als die ange­kün­dig­ten 780.000 Betreu­ungs­plät­ze zur Ver­fü­gung. „Mit dem Aus­bau der Kita-Plä­t­­ze ermög­li­chen wir es Eltern, wie­der schnell in den Beruf ein­zu­stei­gen. Dadurch wer­den wir in Zukunft wohl deut­lich weni­ger unter­bro­che­ne Erwerbs­bio­gra­fien haben,“ so Mecht­hild Heil. Laut Anga­ben des Fami­li­en­mi­nis­te­ri­ums wer­den zum Stich­tag etwa 810.000 Krip­pen­plät­ze zur Ver­fü­gung ste­hen. „Dies ist eine enor­me Leis­tung von Bund und Kom­mu­nen. Und das, obwohl unter ande­rem die rot-grü­­ne Lan­des­re­gie­rung in Rhein­­land-Pfalz nicht die zuge­sag­ten finan­zi­el­len Mit­tel bereit­ge­stellt hat,“ so die Abge­ord­ne­te. Wenn Eltern kei­ne öffent­li­che Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung für ihre Kin­der in Anspruch neh­men, erhal­ten sie ein Betreu­ungs­geld in Höhe von 100 Euro. Ab August 2014 sind es 150 Euro. „Damit schaf­fen wir für die Eltern eine ech­te Wahl­frei­heit“, so Mecht­hild Heil. Das Betreu­ungs­geld kann für meh­re­re Optio­nen genutzt wer­den: so soll es die Mög­lich­keit geben, dass Geld unter ande­rem für Alters­vor­sor­ge, Bil­dungs­spa­ren oder die pri­va­te Betreu­ung des Kin­des — etwa bei einer Tages­pfle­ge­per­son — zu nutzen.Mechthild Heil dazu: „Die­ses Betreu­ungs­geld als „Herd­prä­mie“ zu bezeich­nen, wie die Oppo­si­ti­on es tut, ist ers­tens sach­lich falsch, denn das Geld fließt auch, wenn das Kind von den Groß­el­tern oder einer Tages­mut­ter betreut wird und die Eltern arbei­ten. Zwei­tens ist es eine unge­heu­er­li­che Dif­fa­mie­rung von Müt­tern, die sich ent­schie­den haben, ihr Kind selbst zu Hau­se zu erzie­hen. Die CDU steht für ech­te Wahl­frei­heit und dis­kri­mi­niert nicht die indi­vi­du­el­len Ent­schei­dun­gen der Eltern“.