11. Novem­ber 2013

Wahlkampf in 140 Zeichen“ — Mechthild Heil MdB (CDU) „twittert“ mit Bürgerinnen und Bürgern

Mecht­hild Heil, Mit­glied des Deut­schen Bun­des­tags und Ver­brau­cher­schutz­be­auf­trag­te der CDU/C­­SU-Bun­­­des­­tags­­­frak­­ti­on, ist heu­te erst­mals über die Platt­form Twit­ter mit den Bür­gern ins Gespräch gekom­men. Näm­lich in einem „Twit­ter­view“, also ein Inter­view per Twit­ter. Gan­ze andert­halb Stun­den Zeit nahm sich die Abge­ord­ne­te und erneu­te Direkt­kan­di­da­tin aus dem Wahl­kreis Bad Neu­en­­ahr-Ahr­­wei­­ler/­­May­­en-Koblenz für die Fra­gen der Twi­t­­ter- Gemein­de: „Vie­le Men­schen sind bei Info­stän­den auf mich zu gekom­men, und haben mich zu The­men befragt, die sie aktu­ell beschäf­ti­gen und ihre Wahl beein­flus­sen wer­den. Aber nicht alle sind immer auf Markt­plät­zen oder vor Kauf­häu­sern anzu­tref­fen. Des­halb woll­te ich eine noch direk­te­re Form des Gesprächs wäh­len, sozu­sa­gen ‚eins zu eins‘.“ Nicht nur Bür­ger aus Mecht­hild Heils Wahl­kreis nutz­ten das For­mat, auch inter­es­sier­te Anhän­ger der CDU oder Ver­bän­de woll­ten ger­ne mit der Abge­ord­ne­ten ins Gespräch kom­men. Ob zur aktu­el­len Bun­des­po­li­tik („Was ist der Vor­teil von tarif­li­chen Lohn­un­ter­gren­zen im Gegen­satz zum flä­chen­de­cken­den Min­dest­lohn?“), Ver­brau­cher­schutz („Dis­po­zin­sen staat­lich begren­zen, ja oder nein? #fragmh“) oder kom­mu­na­len The­men („Ich bin der Mei­nung wir brau­chen einen kom­mu­na­len Glas­fa­ser­aus­bau #ftth im Kreis Ahr­wei­ler u MYK. Wie ste­hen Sie dazu?“) Es gab aber auch kri­ti­sche Betrach­tun­gen, so kam die Fra­ge auf, wie man denn in 140 Zei­chen argu­men­tie­ren soll. Dazu Mecht­hild Heil: „Klar, es ist nicht ganz ein­fach, aber dafür gibt es kei­ne Flos­keln und Ant­wor­ten auf den Punkt. Mich hat vor allem die Reso­nanz gefreut und ich wer­de das For­mat zukünf­tig öfter nut­zen, um mit Bür­gern ins Gespräch zu kommen.“