5. Juni 2014

Mechthild Heil MdB (CDU) begrüßt Ergebnisse der CDU/CSU-Schulstudie — Qualitätsverbesserungen in der Bildungspolitik haben Vorrang

Die CDU-Bun­­­des­­ta­g­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Mecht­hild Heil MdB begrüßt die Ergeb­nis­se der bun­des­wei­ten Stu­die „Wie Deutsch­land über Schu­le denkt! Ein Ver­gleich über die Län­der“, die von den Frak­tio­nen von CDU und CSU in den Land­ta­gen der Bun­des­län­der in Auf­trag gege­ben wur­de. In einer reprä­sen­ta­ti­ve Befra­gung von 2000 Teil­neh­mern ergab sich als eine der wich­tigs­ten Mei­nungs­be­kun­dun­gen, dass zwei Drit­tel aller Deut­schen Inves­ti­tio­nen in Bil­dung wol­len. Mehr als die Hälf­te aller Befrag­ten wür­den dafür auf Steu­er­sen­kun­gen oder Schul­den­ab­bau ver­zich­ten. Die Stu­die bestä­tigt dabei ein hohes Ver­trau­en in eine Schul­po­li­tik, die von christ­de­mo­kra­ti­schen Grund­über­zeu­gun­gen getra­gen wird. Die bes­te Schul­bil­dung gibt es nach Mei­nung der Befrag­ten in uni­ons­ge­führ­ten Län­dern wie Bay­ern und Sach­sen. Das größ­te Pro­blem sehen die Men­schen im Unter­richts­aus­fall an deut­schen Schu­len. Mecht­hild Heil spricht sich ange­sichts die­ser ein­deu­ti­gen Aus­sa­gen dafür aus, die Stei­ge­rung der Bil­dungs­qua­li­tät in den Mit­tel­punkt der poli­ti­schen Anstren­gun­gen zu stel­len und nicht neue Expe­ri­men­te zu star­ten. Sie adres­siert die­se For­de­rung ins­be­son­de­re auch an die rot-grü­­ne Lan­des­re­gie­rung in Mainz. „Qua­­li­­täts- statt Struk­tur­de­bat­ten müs­sen im Mit­tel­punkt ste­hen. Und das heißt: erst ein­mal vol­le Unter­richts­ga­ran­tie gewähr­leis­ten bevor Neu­es aus dem Boden gestampft wird. So sieht es auch beim The­ma Inklu­si­on aus. Die Befrag­ten wol­len kei­ne Inklu­si­on mit der Brech­stan­ge, son­dern auch wei­ter­hin Wahl­frei­heit und den Bestand der För­der­schu­len. Wir müs­sen vom Kind, nicht von der Quo­te her denken.“Die CDU-Par­la­­men­­ta­­rie­­rin betont, dass man in den Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen zwi­schen CDU, CSU und SPD ver­ein­bart habe, von den in die­ser Legis­la­tur­pe­ri­ode zusätz­lich ein­ge­plan­ten 23 Mil­li­ar­den Euro 9 Mil­li­ar­den Euro, also mehr als ein Drit­tel, für Bil­dung, Wis­sen­schaft und For­schung zu inves­tie­ren. Die­se Prio­ri­tät für Bil­dung zei­ge sich auch bei den jüngs­ten bil­dungs­po­li­ti­schen Beschlüs­sen: mit der Über­nah­me des BAföG-Anteils der Län­der tra­ge der Bund in Zukunft eine zusätz­li­che Last im Bil­dungs­be­reich, die nicht im Koali­ti­ons­ver­trag ver­ein­bart sei. Pro Jahr wer­den die Län­der dadurch dau­er­haft um 1,17 Mil­li­ar­den Euro ent­las­tet. Mecht­hild Heil wei­ter: „Von den Län­dern erwar­ten wir im Gegen­zug, dass sie die frei­wer­den­den Mit­tel auch tat­säch­lich voll­stän­dig zur Finan­zie­rung von Bil­dungs­aus­ga­ben im Bereich Hoch­schu­le und Schu­le verwenden.“