Mechthild Heil MdB (CDU) informiert sich im „Kanditurm“ Andernach über neues Projekt — Klettern für Menschen mit Behinderung als Chance zur Integration

Die CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete Mechthild Heil informierte sich jet­zt im Klet­ter­park „Kan­di­turm“ in Ander­nach über ein neues Pro­jekt, Men­schen mit und ohne Beein­träch­ti­gung zueinan­der zu brin­gen. Mareike Nelles, Pro­jek­tlei­t­erin des „Kan­di­turm“, erläuterte der Poli­tik­erin die Grund­sätze des neuen Vorhabens. In diesem Kurs kön­nen Men­schen mit und ohne Beein­träch­ti­gung gemein­sam klet­tern, sich unter­stützen und ken­nen­ler­nen. Beim Klet­tern geht es hier weniger um die sportliche Leis­tung, son­dern vielmehr um päd­a­gogis­che und ther­a­peutis­che Aspek­te: in der Gruppe wer­den Selb­stein­schätzung und Selb­st­wert­ge­fühl unter­stützt, die Kinder übernehmen gegen­seit­ig Ver­ant­wor­tung. Durch das gemein­same Ziel wer­den Prob­lem­lö­sun­gen ent­wor­fen, Hand­lungs­pla­nung und gegen­seit­iges Ver­trauen wer­den gestärkt. Jed­er hat die Möglichkeit, sich nach seinen Fähigkeit­en einzubrin­gen. Zudem wer­den Grob- und Fein­mo­torik, Kraft­dosierung, Aus­dauer sowie Gle­ichgewicht trainiert.Mechthild Heil zeigte sich beein­druckt von dieser inno­v­a­tiv­en Idee, Men­schen mit Behin­derun­gen mehr Anerken­nung, Selb­st­wert­ge­fühl und soziale Teil­habe zu ermöglichen. Die Christ­demokratin sagte zu, das Pro­jekt zu unter­stützen und nach För­der­möglichkeit­en zu suchen. „Ich bin überzeugt, dass die Ini­tia­tive des Kan­di­turms Ander­nach im nördlichen Rhein­land-Pfalz ein­ma­lig ist und hof­fentlich viel Aufmerk­samkeit bei allen erzeugt, die sich um die Inklu­sion bemühen“, so Heil abschließend.