Heil: Kein Nachweis für begrenzte Lebensdauer bei technischen Produkten

Das Öko-Insti­tut und das Insti­tut für Landtech­nik der Uni­ver­sität haben im Auf­trag des Umwelt­bun­de­samtes (UBA) eine Studie zur soge­nan­nten geplanten Obsoleszenz veröf­fentlicht. Die Studie uter­sucht, inwieweit die Lebens­dauer eines Pro­duk­ts möglicher­weise durch den Her­steller begren­zt wurde. Dazu erk­lärt die Ver­brauch­er­schutzbeauf­tragte der CDU/C­SU-Bun­destags­frak­tion Mechthild Heil:

Die Studie find­et keinen Anhalt­spunkt, dass Her­steller geplanten Ver­schleiß in tech­nis­che Pro­duk­te ein­bauen. Richtig ist aber, dass Pro­duk­te auf eine bes­timmte Gebrauchs­dauer aus­gelegt wer­den. Wie lange diese ist, kann der Ver­brauch­er lei­der nicht immer ein­fach erken­nen. Ein erster Anhalt­spunkt bietet die Garantiezeit des Her­stellers, die in manchen Fällen deut­lich über das geset­zliche Maß hin­aus­ge­ht.

Eine Her­stel­ler­in­for­ma­tion über die mögliche Nutzungs­dauer wäre deshalb wün­schenswert. Sie würde dem Ver­brauch­er helfen, eine für sich passende Kaufentschei­dung zu tre­f­fen. Zudem kann man sich heute gegen rel­a­tiv gerin­gen Auf­preis bei vie­len Anbi­etern die Garantie ver­längern lassen.”