Mechthild Heil MdB (CDU) besucht das Unternehmen Poli-Tape in Remagen: „Industrie 4.0“ ist auch für den Weltmarktführer ein Thema

Die CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete Mechthild Heil besuchte jet­zt das Unternehmen Poli-Tape Kle­be­folien GmbH in Rema­gen. Beim größten Gewerbesteuerzahler der Rhe­in­stadt empfin­gen die bei­den geschäfts­führen­den Gesellschafter Wal­ter und Sven Möhren die Christ­demokratin, um ihr einen Ein­blick in die hochmod­erne Pro­duk­tion zu geben. Heil wollte sich ins­beson­dere unter dem Stich­wort „Indus­trie 4.0“ über die Umset­zung dieser „Dig­i­tal­isierung der Indus­trie“ in Ihrem Wahlkreis informieren. Poli-Tape ist ein­er der Welt­mark­t­führer, um kun­den­spez­i­fis­che Kle­be­folien für dig­i­tale Druck- und Beschrif­tung­stech­nik herzustellen. Die heuti­gen Möglichkeit­en gehen dabei weit über das bekan­nte “Beflock­en von T‑Shirts” hin­aus. Nach eigen­em Bekun­den eine wach­sender Markt, denn der Drang der Men­schen, Botschaften zu per­son­al­isieren und indi­vid­u­al­isieren, steige ständig. Um den Kun­de­nansprüchen zu genü­gen set­zt man auf hohe Qual­ität und Flex­i­bil­ität.

Zum Hin­ter­grund: mit der Beze­ich­nung „Indus­trie 4.0“ soll das Ziel zum Aus­druck gebracht wer­den, eine vierte indus­trielle Rev­o­lu­tion einzuleit­en. Der Begriff soll die Verzah­nung der indus­triellen Pro­duk­tion mit mod­ern­ster Infor­ma­tions- und Kom­mu­nika­tion­stech­nik zeigen. Zen­traler Punkt ist die Anwen­dung der Inter­net­tech­nolo­gien zur Kom­mu­nika­tion zwis­chen Men­schen, Maschi­nen und Pro­duk­ten. Dabei bleiben im Wesentlichen die klas­sis­che Ziele der pro­duzieren­den Indus­trie wie Qual­ität, Kosten- und Zeit­ef­fizienz, aber auch Ressourcenef­fizienz, Flex­i­bil­ität, Wand­lungs­fähigkeit sowie Robus­theit beste­hen.

In Rema­gen erfuhr die Par­la­men­tari­erin, dass man sich bei Poli-Tape der neuen Möglichkeit­en bedi­ent und Sys­teme entwick­elt, um Produktions‑, Ver­pack­ungs- und Logis­tik­abläufe zu steuern. Dies sei eine große Her­aus­forderung, denn bis ein solch­es Sys­tem funk­tion­iere, seien inten­sive Anpas­sung­sprozesse zu meis­tern, so zum Beispiel die Inte­gra­tion von Maschi­nen ver­schieden­er Her­steller in kom­plexe Abläufe. Bei Poli-Tape ist man sich sich­er, mit dieser Strate­gie gut für die Her­aus­forderun­gen der näch­sten Jahre gerüstet zu sein. Nach­dem man 2011 bis 2016 bere­its über 30 Mil­lio­nen Euro am Stan­dort Rema­gen investiert habe, ste­ht Expan­sion auch weit­er­hin auf der Agen­da der Fir­ma mit ihren etwa 230 Mitar­beit­ern.