Mechthild Heil MdB (CDU): “So viele offene Stellen wie selten zuvor — Arbeitsmarkt bietet Chancen für alle”

Im Juni ist die Arbeit­slosen­quote deutsch­landweit um 0,1 Prozent auf 6,0 Prozent gestiegen. Dem­nach waren im Juli zwar 47.000 Men­schen mehr ohne fes­ten Job als noch im Juni, im Ver­gle­ich zum Vor­jahr ist die Zahl allerd­ings um 112.000 zurück­ge­gan­gen. Die CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete Mechthild Heil begrüßt diese pos­i­tive Entwick­lung auf dem Arbeits­markt. Dies schlägt sich auch in ihrem Wahlkreis nieder, denn auch im Kreis Ahrweil­er gibt es im Juli Ver­gle­ich zum Vor­jahres­monat 457 Arbeit­slose weniger. Die Arbeit­slosen­quote beträgt reko­rd­verdächtig niedrige 3,6 Prozent. Ähn­lich ist die Sit­u­a­tion im Kreis Mayen-Koblenz, wo es bei ein­er Quote von 3,8 Prozent 657 Arbeit­slose weniger gibt als im Juli 2015.

Heil hierzu: “Im Juli haben viele Auszu­bildende und Schüler ihre let­zten Prü­fun­gen abgeschlossen und sich nun vor­erst als ‘job­suchend‘ gemeldet. Daher kommt auch der leichte Anstieg der Arbeit­slosen­zahlen. Die meis­ten der Absol­ven­ten wer­den aber in Kürze in feste Arbeitsver­hält­nisse überge­hen, denn die Nach­frage an Arbeit­skräften ist so groß wie schon lange nicht mehr. Viele Betriebe suchen Auszu­bildende und Fachkräfte. Unternehmen müssen deshalb auch die Zuwan­derung als Chance begreifen und Flüchtlinge ein­stellen und qual­i­fizieren. Es gilt jet­zt, die Inte­gra­tion dieser Men­schen mit aller Kon­se­quenz voranzubrin­gen. Hier muss der Fokus ganz klar auf der schulis­chen und beru­flichen Aus­bil­dung junger Flüchtlinge liegen.

Mit dem kür­zlich ver­ab­schiede­ten Inte­gra­tions­ge­setz habe man hier­für die Rah­menbe­din­gun­gen verbessert, so Heil weit­er. „So kön­nen die Bun­deslän­der die Vor­rang­prü­fung in Regio­nen mit unter­durch­schnit­tlich­er Arbeit­slosigkeit befris­tet für drei Jahre aus­set­zen. Zudem fällt die Alters­gren­ze für Auszu­bildende weg. Um Unternehmen mehr Pla­nungssicher­heit zu geben, stellen wir außer­dem sich­er, dass Flüchtlinge in Aus­bil­dung auch für die gesamte Dauer der Lehre in Deutsch­land bleiben dür­fen. Wer nach der Aus­bil­dung einen Job find­et, erhält für weit­ere zwei Jahre eine Aufen­thalt­ser­laub­nis.“ Auch für Langzeitar­beit­slose bietet die Zuwan­derung gute Möglichkeit­en, durch niedrigschwellige Ange­bote am Arbeits­markt wieder Fuß zu fassen. Es gibt momen­tan viele offene Stellen im Bere­ich des Flüchtlings­man­age­ments.” Mechthild Heil sieht den Arbeits­markt in Deutsch­land und ihrem Wahlkreis in sehr robuster Ver­fas­sung, so dass er viele Chan­cen für alle bietet.