Verbraucherministerium muss rasch für Rechtssicherheit bei Immobilienkrediten sorgen — Mechthild Heil (CDU) fordert, dass keine Altersgruppen von der Immobilienfinanzierung ausgeklammert werden dürfen

In dieser Woche fand ein „Run­der Tisch“ mit der Banken­wirtschaft und dem Bun­desmin­is­teri­um für Recht und Ver­brauch­er­schutz (BMJV) statt. Dabei ging es um Prob­leme bei der Umset­zung der Wohn­im­mo­bilienkred­itrichtlin­ie. Dazu sagt die Abge­ord­nete: “Die aktuelle Prax­is zeigt, dass einige Banken nach der Umset­zung der Wohn­im­mo­bilienkred­itrichtlin­ie mehreren Alters­grup­pen die Finanzierung des Eigen­heims ver­wehren. Davon betrof­fen sind vor allem junge Fam­i­lien die Eigen­tum erwer­ben wollen und Senioren, die ihre Immo­bilie alters­gerecht sanieren möcht­en.”

Die Banken geben an, dass viele Vor­gaben in der Richtlin­ie unbes­timmt sind. So fällt bei der aktuellen Kred­itwürdigkeit­sprü­fung die eigene Immo­bilie weniger ins Gewicht und das Einkom­men in den Vorder­grund. Das führt vor allem dazu, dass Senioren weniger Chan­cen auf alters­gerechte Sanierun­gen haben.

Aus Sicht von Mechthild Heil muss das schnell­st­möglich geän­dert wer­den: “Wir fordern das BMJV auf, die rechtlichen Unsicher­heit­en zu beseit­i­gen. Damit zukün­ftig wieder alle Alters­grup­pen die Möglichkeit der Eigen­heim­fi­nanzierung erhal­ten.“