15. Sep­tem­ber 2016

Bund fördert Kommunen mit 3,5 Milliarden € bis 2020 – Projekte auch im Wahlkreis: Mechthild Heil (CDU) begrüßt Mittelzusagen für Rheinland-Pfalz in Höhe von 250 Millionen Euro

Der Bund stellt finanz­schwa­chen Kom­mu­nen ins­ge­samt 3,5 Mil­li­ar­den Euro zur Ver­fü­gung, um Inves­ti­tio­nen zu för­dern. Für Rhein­­land-Pfalz wer­den rund 250 Mil­lio­nen Euro in den Jah­ren 2016 bis 2020 bereit­ge­stellt. Mecht­hild Heil freut sich über die­se Gel­der, die auch in ihrem Wahl­kreis – in den Land­krei­sen Ahr­wei­ler und May­­en-Koblenz – maß­geb­lich mit­hel­fen, den Sanie­rungs­stau abzubauen.
Für den Land­kreis Ahr­wei­ler ste­hen Zuwen­dun­gen für Infra­struk­tur­tä­tig­keit in Höhe von ins­ge­samt 3,7 Mil­lio­nen  Euro zur Ver­fü­gung. Der Kreis ver­wen­det die­se Gel­der ins­be­son­de­re für die Sanie­rung von Hei­zungs­an­la­gen in den kreis­ei­ge­nen Schu­len. Begüns­tigt davon sind etwa die Berufs­bil­den­de Schu­le und die Real­schu­le in Bad Neu­en­­ahr-Ahr­­wei­­ler, das Rhein-Gym­­na­­si­um Sin­zig und das Erich-Klau­­se­­ner-Gym­­na­­si­um Ade­nau. Auch bei den Kom­mu­nen im Kreis ste­hen ener­ge­ti­sche Sanie­run­gen an den Gebäu­den sowie Inves­ti­tio­nen in LED-Stra­­ßen­­be­­leuch­­tun­­­gen ein­deu­tig im Vordergrund.
Im Kreis May­­en-Koblenz beläuft sich die För­de­rung auf 8,4 Mil­lio­nen Euro. Wie in Ahr­wei­ler gibt der Land­kreis einen gro­ßen Teil an sei­ne Städ­te und Gemein­den wei­ter. Mit dem ver­blei­ben­den eige­nen Bud­get wer­den zen­tra­len Pro­jek­ten aus dem Kreis­ent­wick­lungs­kon­zept rea­li­siert. Neben ener­ge­ti­schen Sanie­run­gen der Gesamt­schu­len in Polch und Plaidt und der Geno­ve­vaschu­le in May­en steht der Umbau einer Sta­ti­on für Pal­­li­a­­tiv- und Ger­ia­trie­me­di­zin am St.-Elisabeth-Krankenhaus in May­en im Mittelpunkt.
Ursprüng­lich soll­ten die Mit­tel bis 2018 abge­ru­fen wer­den. Das Gesetz muss aber durch die Län­der umge­setzt wer­den, die bestim­men, wel­che Kom­mu­nen von den Gel­dern pro­fi­tie­ren. Dazu Mecht­hild Heil: „Die uni­ons­ge­führ­ten Län­der Bay­ern, Saar­land und Sach­sen haben die För­der­mit­tel aus dem Bund schon kom­plett durch Pro­jekt­zu­sa­gen an die Kom­mu­nen ver­ge­ben. Rot-grün geführ­te Län­der wie Schles­­wig-Hol­stein oder Nie­der­sach­sen, haben erst 8 oder 10 Pro­zent der Mit­tel durch Pro­jekt­zu­sa­gen gebun­den. Daher ist die Ver­län­ge­rung der Abruf­zeit notwendig.”