Landwirtschaft ist wichtiger Bestandteil der Gesellschaft — Mechthild Heil (CDU) kritisiert Diffamierung der Bauern durch Bundesumweltministerium und fordert Kampagnenstopp

(Berlin, Wahlkreis 199 ‑Ahrweiler/Mayen, 6.Februar.) In der let­zten Woche hat Bun­desumwelt­min­is­tern Bar­bara Hen­dricks eine Kam­pagne für neue “Bauern­regeln” ges­tartet. Die in Reimen for­mulierten The­sen diskred­i­tieren pauschal die Land­wirtschaft. So heißt es z.B. “Gibt‘s nur Mais auf weit­er Flur, fehlt vom Ham­ster jede Spur”. Bauern und CDU-Poli­tik­er verurteilen die Kam­pagne. “Hier wird auf Kosten der Steuerzahler ein ganz­er Beruf­s­stand verunglimpft. Ich erlebe hier in meinem Wahlkreis, dass Land­wirte und Winz­er umwelt­be­wusst agieren. Viele Flächen wer­den von Gen­er­a­tion zu Gen­er­a­tion bear­beit­et und sollen auch zukün­ftig den Kindern und Enkeln noch Erträge brin­gen. Der SPD-Min­is­terin müsste klar sein, welche Anstren­gun­gen die Bauern unternehmen, um die ständig wach­senden Vor­gaben einzuhal­ten. So gün­stige, saubere und nach­haltig pro­duzierte Lebens­mit­tel wie bei uns gibt es weltweit nicht”, so Mechthild Heil.

Aktuell wird im Deutschen Bun­destag auch über die neue Düngeverord­nung ver­han­delt, die lei­der immer wieder von Umwelt­min­is­terin Hen­dricks mit neuen bürokratis­chen Anforderun­gen angere­ichert und verzögert wird.

Mechthild Heil zeigt sich daher verärg­ert: “Von der Min­is­terin erwarte ich eine ser­iöse und objek­tive Darstel­lung und keine pop­ulis­tis­che Verunglimp­fung unser­er Land­wirtschaft. Sie muss die Kam­pagne schle­u­nigst been­den!”