Kalte Füße bekommen?“ Christdemokratin Mechthild Heil zum Einsatz von Nahles für kleine Grundschulen

(Kreis Mayen-Koblenz, 17. Feb­ru­ar 2017). Ver­wun­dert zeigt sich die CDU-Bun­destags­ab­ge­ord­nete Mechthild Heil über den plöt­zlichen Eifer der SPD-Bun­destagsab­ge­ord­neten Andrea Nahles zum The­ma „Kleine Grund­schulen“. Nahles set­zt sich für deren Erhalt ein, so die aktuelle Presse-Botschaft an die Genossen in der SPD-Lan­desregierung in Mainz. „Die SPD hat angesichts des mas­siv­en Protestes im ganzen Land gegen die dro­hende Schließung zahlre­ich­er klein­er Grund­schulen offen­bar kalte Füße bekom­men“, so die CDU-Abge­ord­nete Heil.

Die Christ­demokratin hat­te sich bere­its let­zte Woche vor Ort in Nam­e­dy, Kirch­wald, Lan­gen­feld und Weil­er um die The­matik geküm­mert und mit eini­gen lokalen Vertretern die Sit­u­a­tion besprochen. Dabei bestand allen­thal­ben Einigkeit, dass der ländliche Raum für Fam­i­lien mit Kindern lebenswert erhal­ten wer­den muss. Örtlich erre­ich­bare Grund­schulen gehören dazu. Es müsse bei dem Grund­satz „kurze Beine, kurze Wege“ bleiben.

Angesichts der neuen Äußerun­gen von Andrea Nahles müsse man nun ges­pan­nt nach Mainz schauen, ob die SPD-Pläne zu den Schulschließun­gen wieder in der Schublade ver­schwinden. „Die sozialdemokratis­che Lan­desregierung hat durch ihre Poli­tik der let­zten Jahrzehnte mit der Schließung zahlre­ich­er Behör­den und Ein­rich­tun­gen dem ländlichen Raum in Rhein­land-Pfalz schon mehr als genug geschadet“, so Heil. „Die kleinen Grund­schulen in unseren Dör­fern müssen unbe­d­ingt erhal­ten bleiben.“