Mechthild Heil MdB (CDU) lehnt Pfand auf Weinflaschen klar ab

Mechthild Heil MdB (CDU), hier mit Landrat Dr. Jürgen Pföhler, wehrt sich gegen ein Weinflaschenpfand.

Die CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete Mechthild Heil lehnt den Vorschlag des Bun­desrates für eine Pfandpflicht auf Wein­flaschen ab. Heil dazu: „Wir wer­den im Deutschen Bun­destag dem Vorschlag des Bun­desrates nicht fol­gen. In sein­er Sitzung am ver­gan­genen Fre­itag hat sich der Bun­desrat für eine Regelung aus­ge­sprochen, die auf eine Pfandpflicht auf Wein‑, Sekt und Spir­i­tu­osen­flaschen hin­aus­laufen würde.

Der Aufwand, der mit einem Zwangsp­fand auf diese Flaschen ver­bun­den wäre, stünde in keinem Ver­hält­nis zum Nutzen. Sowohl für die Winzer­be­triebe als auch für die Ver­brauch­er würde ein Zwangsp­fand erhe­blichen Mehraufwand bedeuten. Auch für das Weinan­bauge­bi­et „Ahr“ wäre ein großer bürokratis­ch­er Aufwand erforder­lich. Ein­er frei­willi­gen Rück­nahme und Wieder­be­fül­lung ste­he, so Heil, selb­stver­ständlich nichts im Wege.

Es ist auch zu berück­sichti­gen, so Mechthild Heil, dass es schon heute ein funk­tion­ieren­des Sys­tem zum Glas­re­cy­cling gibt. Im geplanten Ver­pack­ungs­ge­setz ist eine Recy­clingquote von min­destens 80 Prozent vorge­se­hen. Es stellt sich auch die Frage, ob der Ein­satz von wieder­be­füll­baren Flaschen tech­nisch über­haupt möglich und zuläs­sig ist.“