10. März 2017

Mechthild Heil MdB (CDU) weist auf Bundesprogramm “Ländliche Entwicklung” hin: Modellprojekte zu „Flüchtlingsinitiativen“ und „digitalen Anwendungen“ können gefördert werden

Die CDU-Bun­­­des­­tags­­­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Mecht­hild Heil weist jetzt auf meh­re­re För­der­mög­lich­kei­ten des Bun­des zuguns­ten „Länd­li­cher Räu­me“ hin. „Mit der ‘Bun­des­in­itia­ti­ve Länd­li­che Ent­wick­lung‘(BULE) wird das gemein­sa­me Ziel ver­folgt, unse­re länd­li­che Regio­nen noch attrak­ti­ver zu machen,“ so die Poli­ti­ke­rin. Wich­ti­ger Teil die­ser Initia­ti­ve ist das Bun­des­pro­gramm “Länd­li­che Ent­wick­lung”, das Modell- und Demons­tra­ti­ons­vor­ha­ben, Wett­be­wer­be, For­schungs­ak­ti­vi­tä­ten und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­maß­nah­men bün­delt. Ab 2017 ste­hen jähr­lich 55 Mil­lio­nen Euro aus dem Bun­des­haus­halt allein für die­se Initia­ti­ve zur Ver­fü­gung, so Heil. Aktu­ell kön­nen für Pro­jek­te aus den Berei­chen „Flücht­lings­in­itia­ti­ven“ und „Digi­ta­le Anwen­dun­gen“ Mit­tel bean­tragt werden.
Loka­le Ver­ei­ne und Initia­ti­ven wer­den mit dem Pro­gramm „500 Lan­dIn­itia­ti­ven“ bei der Inte­gra­ti­on von Flücht­lin­gen in die Dorf­ge­mein­schaf­ten unter­stützt. Etwa 250 Anträ­ge sind bereits ein­ge­gan­gen. Inter­es­sier­te kön­nen bis zum 31.03.2017 über www.ble.de/landinitiativen Anträ­ge stel­len. Antrags­be­rech­tigt sind in der Inte­gra­ti­ons­ar­beit akti­ve Ver­ei­ne sowie Ver­ei­ne in Grün­dung (z.B. Sport‑, Musik- und Hei­mat­ver­ei­ne), loka­le Ver­bän­de (z.B. Wohl­fahrts­ver­bän­de, Lan­d­­frau­en- oder Landjugend­verbände), wei­te­re loka­le Orga­ni­sa­tio­nen und Initia­ti­ven mit eige­ner Rechts­per­sön­lich­keit, die auf frei­wil­li­gem Enga­ge­ment beru­hen (z.B. Flücht­lings­rä­te, Migran­ten­selbst­or­ga­ni­sa­tio­nen, Frei­wil­li­genagen­tu­ren, Flücht­lings­or­ga­ni­sa­tio­nen, Kir­chen). Auch kön­nen Ein­zel­per­so­nen (natür­li­che Per­so­nen) für eine Initia­ti­ve einen Antrag stel­len. Geför­dert wer­den Pro­jek­te mit einer För­de­rung von min­des­tens 1.000 € und maxi­mal 10.000 €.
Unter dem Stich­wort „Digi­ta­le Anwen­dun­gen für länd­li­che Räu­me“ wer­den inno­va­ti­ve Ein­zel­pro­jek­te auf ört­li­cher Ebe­ne gesucht, die die Chan­cen der Nut­zung und Ver­net­zung von Infor­­ma­­ti­ons- und Kommunikations­technologien zur Lösung von Pro­ble­men im länd­li­chen Raum dau­er­haft nut­zen. Es geht etwa um die Erpro­bung digi­ta­ler Werk­zeu­ge in den The­men­fel­dern Nah­ver­sor­gung, Mobi­li­tät, Bil­dung und Ler­nen, Tele­me­di­zin oder die fle­xi­ble, orts­un­ab­hän­gi­ge Gestal­tung von Arbeit. Aus dem Bun­des­pro­gramm ste­hen je Modell­pro­jekt bis zu 200.000 Euro För­der­mit­tel zur Verfügung.
Mecht­hild Heil weist auf die Chan­cen hin, die sich durch eine Bun­des­för­de­rung auf die Stär­kung der länd­li­chen Räu­me in ihrem Wahl­kreis erge­ben. In Zukunft sol­len wei­te­re The­men­ge­bie­te mit För­der­mit­teln erschlos­sen wer­den, so etwa inno­va­ti­ve kul­tu­rel­le Ange­bo­te in länd­li­chen Regio­nen, oder inno­va­ti­ve und inte­grier­te Mobi­li­täts­kon­zep­te unter Ein­be­zug ver­schie­de­ner Ver­kehrs­trä­ger. Im Bereich „Bil­dung und Natur­er­leb­nis­se“ sol­len pra­xis­be­zo­ge­ne Bil­dungs­maß­nah­men, so wie „Kin­der erle­ben Land- und Forst­wirt­schaft“, unter­stützt wer­den, Dazu könn­ten auch Ein­rich­tun­gen zäh­len, die Kin­dern und Jugend­li­chen das Land­le­ben näher­brin­gen soll, die ent­spre­chen­de Koope­ra­ti­on mit land- und forst­wirt­schaft­li­chen Betrie­ben in der Umge­bung anbieten.