23. März 2017

Mechthild Heil MdB begrüßt den Entwurf eines Schienenlärmschutzgesetzes: Güterzüge sollen leiser werden

Der Ver­kehrs­aus­schuss des Deut­schen Bun­des­tags bestä­tig­te kürz­lich den Ent­wurf eines Schie­nen­lärm­schutz­ge­set­zes zur Sen­kung von Lärm durch lau­te Güter­zü­ge. Die CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Mecht­hild Heil freut sich über die­se Ent­schei­dung: „Für unse­re Regi­on und unse­rer Enga­ge­ment zur Ver­min­de­rung des Bahn­lärms ist der Gesetz­ent­wurf des Ver­kehrs­mi­nis­ters ein wich­ti­ger Schritt in die rich­ti­ge Rich­tung.“  Der Spre­cher für Ver­kehr der CDU/C­­SU-Bun­­­des­­tags­­­frak­­ti­on, Ulrich Lan­ge, erklärt hierzu:
“Die Exper­­ten-Anhö­­rung hat es bestä­tigt: Das von Ver­kehrs­mi­nis­ter Dob­rindt vor­ge­leg­te Schie­nen­lärm­schutz­ge­setz wird den Lärm durch Güter­zü­ge deut­lich sen­ken. Ab dem Fahr­plan­wech­sel im Dezem­ber 2020 wird ein Schall­emis­si­ons­wert fest­ge­legt, den nur lei­se Güter­wa­gen ein­hal­ten kön­nen bzw. lau­te Güter­wa­gen nur dann, wenn sie mit deut­lich redu­zier­ter Geschwin­dig­keit fah­ren. Damit wird es wesent­lich lei­ser auf den deut­schen Schie­nen­we­gen. Für vie­le Betrof­fe­ne wird das eine spür­ba­re Ent­las­tung brin­gen, nicht nur im Rheintal.“
Im Bun­des­tags­wahl­kreis Ahrweiler/Mayen lie­gen mit Ander­nach, Bad Brei­sig, Rema­gen und Sin­zig gleich vier grö­ße­re links­rhei­ni­sche Kom­mu­nen, die stark vom The­ma Bahn­lärm betrof­fen sind. „Gera­de des­we­gen bleibt auch die Ver­bes­se­rung des Anwoh­ner­schut­zes ein gro­ßes Anlie­gen“, erklärt die Christ­de­mo­kra­tin Heil. Aus die­sem Grund reagier­te die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te auf die Bericht­erstat­tung der letz­ten Tage, dass die För­de­rung ver­schie­de­ner Pro­jek­te die Regi­on nörd­lich von Koblenz weit­ge­hend aus­spa­re: „Ich habe in einem Schrei­ben an Herrn Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Dob­rindt um eine Stel­lung­nah­me, inwie­fern Mit­tel in unse­rer Regi­on zum Ein­satz kom­men, und um die Prü­fung wei­ter Maß­nah­men gebeten.“
Die Erklä­rung des ver­kehrs­po­li­ti­schen CDU-Spre­chers Lan­ge ver­weist zudem auf aktu­el­le Maß­nah­men zur Redu­zie­rung des Lärms der Güter­zü­ge selbst: „Schon heu­te för­dern wir die Umrüs­tung der Güter­wa­gen auf lärm­min­dern­de Tech­nik mit bis zu 152 Mil­lio­nen Euro. Jetzt wird moder­ne lei­se Tech­nik noch schnel­ler genutzt wer­den. Wir alle wün­schen uns umwelt­freund­li­che und effi­zi­en­te Mobi­li­tät. Daher ist es unser Ziel, mehr Ver­kehr von der Stra­ße auf die Schie­ne zu ver­la­gern. Dort muss es aber deut­lich lei­ser wer­den. Wir wer­den das Schie­nen­lärm­schutz­ge­setz jetzt schnell ver­ab­schie­den und damit den Lärm­schutz für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger stär­ken. Das schafft noch mehr Akzep­tanz für die Schiene.”