Mechthild Heil MdB begrüßt den Entwurf des Gesetzes zum weiteren Ausbau der Kindertagesbetreuung: Aufgestockte Mittel für zusätzliche Kita-Plätze kommen auch den Trägern in Ahrweiler und Mayen-Koblenz zu Gute

Mechthild Heil beim Besuch der Preisträger des Bundespreises „Kleiner Forscher“ in der KiTa „Wibbelstätz“ in Hönningen.

Im Deutschen Bun­destag wurde jet­zt ein Geset­zen­twurf debat­tiert, der den weit­eren quan­ti­ta­tiv­en und qual­i­ta­tiv­en Aus­bau der Kindertages­be­treu­ung zum Ziel hat. Für die CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete Mechthild Heil, selb­st als Kom­mu­nalpoli­tik­ern mit den Bedürfnis­sen der örtlichen Kita-Träger sehr ver­traut, ein Grund zur Freude: „Wir kön­nen die zusät­zlichen Finanzmit­tel in den Land­kreisen Ahrweil­er und Mayen-Koblenz gut gebrauchen und sind sehr dankbar für die willkommene Unter­stützung!“ Der Bund wird ins­ge­samt weit­ere 1,126 Mil­liar­den Euro für den Kita-Aus­bau zur Ver­fü­gung stellen. Dazu erk­lärt der fam­i­lien­poli­tis­che Sprech­er der CDU/C­SU-Bun­destags­frak­tion, Mar­cus Wein­berg:

Wie wichtig der Geset­zen­twurf zum weit­eren quan­ti­ta­tiv­en und qual­i­ta­tiv­en Aus­bau der Kindertages­be­treu­ung ist, zeigt ein Blick in die Städte und Gemein­den. Vielerorts man­gelt es an freien Plätzen. Beson­ders wichtig ist für die Union, dass der Bund mit diesem Maß­nah­men­paket in Höhe von 1,126 Mil­liar­den Euro für 100.000 weit­ere Betreu­ungsplätze nicht nur Kita-Plätze für Kinder unter drei Jahren fördert, son­dern für Kinder bis zum Schulein­trittsalter.“ Für die Christ­demokratin Heil ein wichtiger Aspekt: „Es geht um die Förderung aller Kinder vor dem Schulein­tritt. Wir sind dabei in unser­er Region schon sehr gut aufgestellt, den Druck hin­sichtlich immer mehr nachge­fragter Plätze spüren aber auch unsere Kom­munen.“

Der fam­i­lien­poli­tis­che CDU-Sprech­er Wein­berg dazu weit­er: „Der Aus­bau der Kinder­be­treu­ung ist für uns eine Auf­gabe von großer gesellschaftlich­er Bedeu­tung. Er ist ein Beitrag zur Chan­cen­gerechtigkeit. Auch Kinder aus bil­dungs­fer­nen Fam­i­lien bekom­men durch die Kita Zugang zu Ange­boten der frühkindlichen Bil­dung. Sie wer­den zum Beispiel in ihrer sprach­lichen Entwick­lung, in ihrer Kreativ­ität und in ihrem Sozialver­hal­ten gefördert. Das steigende Ange­bot an Kindertage­sein­rich­tun­gen erle­ichtert die Vere­in­barkeit von Fam­i­lie und Beruf und kommt damit den Wün­schen viel­er Fam­i­lien ent­ge­gen. Mit Blick auf die Bedürfnisse von Fam­i­lien ist eine Kon­ti­nu­ität in den Betreu­ungsange­boten über das Kinder­gartenal­ter hin­aus sehr wichtig — hier gilt es, das Augen­merk darauf zu richt­en.”

Hin­ter­grund: Mit diesem Gesetz wird das vom Bund 2007 ein­gerichtete “Son­derver­mö­gen Kinder­be­treu­ungsaus­bau” um 1,126 Mil­liar­den Euro aufge­stockt. 2017 wer­den Bun­desmit­tel in Höhe von 226 Mil­lio­nen Euro und 2018 bis 2020 Mit­tel in Höhe von jährlich 300 Mil­lio­nen Euro zuge­führt. Das Gesetz soll rück­wirk­end zum 1. Jan­u­ar 2017 in Kraft treten, wobei ab dem 1. Juli 2016 begonnene Maß­nah­men zuge­lassen wer­den. Im Rah­men des Investi­tion­spro­gramms kön­nen aber auch solche Investi­tio­nen gefördert wer­den, die der Bewe­gungs­förderung, der gesund­heitlichen Ver­sorgung, der Umset­zung von Inklu­sion oder der Fam­i­lienori­en­tierung dienen.