Mechthild Heil MdB (CDU) besichtigt Projekte der Stiftung für Natur und Umwelt im Landkreis Mayen-Koblenz: Ökokonten für erfolgreichen Naturschutz

Die CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete Mechthild Heil besichtigte jet­zt zwei der Naturschutz-Pro­jek­te der Stiftung für Natur und Umwelt im Land­kreis Mayen-Koblenz. Die Pro­jek­te tra­gen dazu bei, dass die einzi­gar­tige Flo­ra und Fau­na im Land­kreis erhal­ten, geschützt und weit­er entwick­elt wird. Bauträgern wer­den hier schnelle und effek­tive Aus­gle­ichs­flächen als Kom­pen­sa­tion für ihre Ein­griffe in die Natur geboten. Dies ließ sich die Wahlkreis­ab­ge­ord­nete von den bei­den fed­er­führen­den Mitar­beit­ern der Stiftung, Tan­ja Stromberg und Jörg Hilgers, vor Ort erläutern.

Dazu besuchte die Christ­demokratin Heil den Mon­real­er Burg­berg und die Thür­er Wiesen. In Mon­re­al ist das naturschutz­fach­lich beson­ders wertvolle  auf den ersten Blick noch unschein­bar. Doch mit den Hin­weisen und Erläuterun­gen der Fach­leute Hilgers und Stromberg wur­den der CDU-Abge­ord­neten die Arten­vielfalt und die vie­len biol­o­gis­chen Details erläutert. Für Heil bemerkenswert: „Erstaunlich, wie viele ver­schiedene Pflanzen hier heimisch sind. Beson­ders faszinierend ist, dass die Exis­tenz einiger sel­tener Arten hier sog­ar noch auf die Landgüter­verord­nung Karls des Großen zurück­ge­ht.“ In den Thür­er Wiesen sieht das Entwick­lungs- und Pflegekonzept auf rund 15 Hek­tar Fläche die Offen­hal­tung des Gebi­etes vor. Zu diesem Zweck bevölk­ern Karpatis­che Wasser­büf­fel seit eini­gen Monat­en das Gebi­et. Sie fressen das Schilf und andere Pflanzen der­art effek­tiv ab, dass eine Fläche mit einem sehr guten natür­lichen Gle­ichgewicht entste­ht, auf der auch der Weißs­torch heimisch wer­den soll. Mechthild Heil dazu: „Die Arten­vielfalt und auch die Schön­heit der Gebi­ete, von denen es ja noch weit­ere im Kreis­ge­bi­et gibt, zeigen deut­lich, dass wir uns auf dem richti­gen Weg befind­en. Hier wird ein wichtiger Beitrag für den Erhalt unser­er Tier und Pflanzen­welt geleis­tet.“