26. April 2017

Mechthild Heil MdB (CDU) besichtigt Projekte der Stiftung für Natur und Umwelt im Landkreis Mayen-Koblenz: Ökokonten für erfolgreichen Naturschutz

Die CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Mecht­hild Heil besich­tig­te jetzt zwei der Natur­­schutz-Pro­­­je­k­­te der Stif­tung für Natur und Umwelt im Land­kreis May­­en-Koblenz. Die Pro­jek­te tra­gen dazu bei, dass die ein­zig­ar­ti­ge Flo­ra und Fau­na im Land­kreis erhal­ten, geschützt und wei­ter ent­wi­ckelt wird. Bau­trä­gern wer­den hier schnel­le und effek­ti­ve Aus­gleichs­flä­chen als Kom­pen­sa­ti­on für ihre Ein­grif­fe in die Natur gebo­ten. Dies ließ sich die Wahl­kreis­ab­ge­ord­ne­te von den bei­den feder­füh­ren­den Mit­ar­bei­tern der Stif­tung, Tan­ja Strom­berg und Jörg Hil­gers, vor Ort erläutern.
Dazu besuch­te die Christ­de­mo­kra­tin Heil den Mon­rea­ler Burg­berg und die Thü­rer Wie­sen. In Mon­re­al ist das natur­schutz­fach­lich beson­ders wert­vol­le  auf den ers­ten Blick noch unschein­bar. Doch mit den Hin­wei­sen und Erläu­te­run­gen der Fach­leu­te Hil­gers und Strom­berg wur­den der CDU-Abge­­or­d­­ne­­ten die Arten­viel­falt und die vie­len bio­lo­gi­schen Details erläu­tert. Für Heil bemer­kens­wert: „Erstaun­lich, wie vie­le ver­schie­de­ne Pflan­zen hier hei­misch sind. Beson­ders fas­zi­nie­rend ist, dass die Exis­tenz eini­ger sel­te­ner Arten hier sogar noch auf die Land­gü­ter­ver­ord­nung Karls des Gro­ßen zurück­geht.“ In den Thü­rer Wie­sen sieht das Ent­­­wick­­lungs- und Pfle­ge­kon­zept auf rund 15 Hekt­ar Flä­che die Offen­hal­tung des Gebie­tes vor. Zu die­sem Zweck bevöl­kern Kar­pa­ti­sche Was­ser­büf­fel seit eini­gen Mona­ten das Gebiet. Sie fres­sen das Schilf und ande­re Pflan­zen der­art effek­tiv ab, dass eine Flä­che mit einem sehr guten natür­li­chen Gleich­ge­wicht ent­steht, auf der auch der Weiß­storch hei­misch wer­den soll. Mecht­hild Heil dazu: „Die Arten­viel­falt und auch die Schön­heit der Gebie­te, von denen es ja noch wei­te­re im Kreis­ge­biet gibt, zei­gen deut­lich, dass wir uns auf dem rich­ti­gen Weg befin­den. Hier wird ein wich­ti­ger Bei­trag für den Erhalt unse­rer Tier und Pflan­zen­welt geleistet.“