9. August 2017

CDU-Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil und Staatssekretär Peter Bleser (CDU) besuchten Griesson — de Beukelaer in Polch: Regionale Rohstoffe gehören für den Süßwaren-Primus dazu

Die CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Mecht­hild Heil und ihr CDU-Kol­­le­­ge aus dem Nach­bar­wahl­kreis Cochem, Peter Ble­ser besuch­ten die Gries­son — de Beu­kela­er GmbH & Co. KG in Polch. Emp­fan­gen wur­den die Par­la­men­ta­ri­er  vom Vor­sit­zen­den der Geschäfts­füh­rung Andre­as Land sowie dem Spre­cher der Geschäfts­füh­rung Andre­as Nicke­nig. In einem aus­führ­li­chen Mei­nungs­aus­tausch wur­den aktu­el­le Fra­gen der Lebens­mit­tel­pro­duk­ti­on und des Ver­brau­cher­schut­zes dis­ku­tiert. Mit Heil als Ver­brau­cher­schutz­be­auf­trag­ten der CDU/C­­SU-Bun­­­des­­tags­­­frak­­ti­on und Ble­ser als Par­la­men­ta­ri­schem Staats­se­kre­tär im Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Ernäh­rung und Land­wirt­schaft sind zwei Rhein­­land-Pfäl­­zer in die­sem Bereich für die Uni­on feder­füh­rend tätig.
Im Gespräch wur­den vor allem die inter­na­tio­na­len Ent­wick­lun­gen the­ma­ti­siert. Durch den BREXIT, den Aus­tritt Groß­bri­tan­ni­ens aus der Euro­päi­schen Uni­on, sei der Umsatz von Gries­son bereits auf dem dor­ti­gen Markt gesun­ken. Der star­ke Euro mache die Pro­duk­te auf der Insel ein­fach teu­rer. Ansons­ten habe Gries­son auch über Deutsch­land hin­aus eine star­ke Markt­po­si­ti­on, vor allem in Frank­reich und auch in den USA. Auf dem deut­schen Markt sei­en die inter­nen Zei­chen auf Wachs­tum gesetzt, was man in nächs­ter Zukunft an allen vier deut­schen Stand­or­ten, auch in Polch, durch Inves­ti­tio­nen unter­mau­ern wer­de. Die etwa 1.000 Arbeits­plätz auf dem Mai­feld sol­len nicht zuletzt dadurch nach­hal­tig gesi­chert werden.
Ange­sichts aktu­el­ler Ent­wick­lun­gen wur­de auch das The­ma der Lebens­mit­tel­si­cher­heit inten­siv dis­ku­tiert. Bei Gries­son sieht man sich den hohen Ansprü­chen an Qua­li­tät und Hygie­ne gut gewach­sen; stolz ist man auch dar­auf, dass man einen Groß­teil der Zuta­ten — sofern mög­lich — in der Regi­on ein­kau­fe und damit die hei­mi­sche Land­wirt­schaft stär­ke. Die Gesamt­men­gen lie­gen bei etwa 59.000 Ton­nen Mehl und 30.000 Ton­nen Zucker im Jahr. Im Übri­gen gel­te für Gries­son ein eige­ner, stren­ger Codex für den Bereich der nach­hal­ti­gen Pro­duk­ti­on. Kri­ti­siert wur­de durch die Fir­men­ver­tre­ter, dass die Anzahl und der Umfang der soge­nann­ten „Audits“ – das sind die Prü­fun­gen des Pro­duk­ti­ons­pro­zes­ses im Hin­blick auf Anfor­de­run­gen und Stan­dards für das In- und Aus­land — immer mehr zunehme.
Mecht­hild Heil und Peter Ble­ser mach­ten deut­lich, dass sie in die­sen Fra­gen an der Sei­te der Pro­du­zen­ten ste­hen. „Jeder soll in Deutsch­land dar­auf ver­trau­en kön­nen, dass die von ihm gekauf­ten Pro­duk­te und Lebens­mit­tel sicher sind. Deutsch­land hat sehr hohe Stan­dards, dafür tre­ten wir auch künf­tig ein“, so bei­de Par­la­men­ta­ri­er. Beim abschlie­ßen­den Rund­gang durch die Pro­duk­ti­ons­hal­len über­zeug­ten sich Mecht­hild Heil und Peter Ble­ser vom hohen tech­no­lo­gi­schen Stand der Anla­gen bei Griesson.